Du sollst ein Segen sein!

Gesegnet werden – das klingt für Christen schön und gut, nötig und sinnvoll. Aber selbst ein Segen sein? Das ist nochmal eine andere Qualität.

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Sommer, Sonne, Urlaub? Nach über zwei Jahren Pandemie ist dem einen oder anderen die Reiselust vergangen, bei anderen ist sie ganz neu erwacht. Nichts wie weg, lautet das Motto der einen, da draußen warten neue Welten und Abenteuer. Die anderen scheuen genau das und bevorzugen Balkonien. Wenn es um den Urlaub geht, kann ich selbst entscheiden, wieviel Abenteuer ich brauche und wieviel Neues ich wagen möchte. Im Alltag sieht das anders aus. Da ist der Job weg und ich muss neu orientieren. Da klappt es in der Beziehung nicht mehr und ich bin plötzlich wieder Single. Da fühle ich mich schlapp, aber statt einer simplen Erkältung, trifft mich eine schwere Krankheit. Da will ich eine Familie gründen, doch es wird nichts mit dem lang ersehnten Kind. Immer wieder Neuland betreten. Immer wieder in eine Zukunft gehen, die ungewiss ist. Fremd. Schwer. Herausfordernd in vielerlei Hinsicht. Gut, wenn dann einer mitgeht, ich nicht allein bin. Noch besser, wenn dieser jemand mir sagt: „Ich werde dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Das ist ein Mut machendes Versprechen. Gott gab es Abraham, dem Urvater, wie er oft genannt wird, und er sagt es mir auch heute noch zu. Gott will mitgehen und mehr noch, er will, dass, was auch immer kommt, ich noch für andere zum Segen werde, ihnen also zum Guten verhelfe. Für mich ein schönes Versprechen, wenn es in meinem Leben schwierig wird und ich mit Angst und Sorge in die Zukunft blicke.