Durchwurschteln?

irgendwie kommen wir schon durch. Meistens. Aber wem tun wir einen Gefallen, wenn wir uns nicht helfen lassen und uns stattdessen durchwurschteln?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Schöner Beitrag weil er beschreibt, wie man mit Gott in Verbindung bleiben kann, während man mit seinem Orchester kommuniziert.

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Jazz Open Stuttgart 2022. Al di Meola und das Kammerorchester Stuttgart standen gemeinsam auf der Bühne. Dem Gitarrenvirtuosen spürte man die Freude ab. Er war ganz in seinem Element. Ich hörte Al di Meola zum ersten Mal live und ich fand die Kombi mit dem Kammerorchester großartig. Außerdem durfte ich in der 2. Reihe sitzen. Ich war ganz nah dran und dazu zwei riesige Leinwände, die immer wieder seine Finger und sein Gesicht einfingen. Was mich besonders faszinierte, war Meolas Blickkontakt mit dem Dirigenten. Er hing an seinen Augen und je intensiver dieser Blick, desto freier spielte der Gitarrist auf. Der feste Blickkontakt behinderte sein Spiel nicht, sondern machte es noch virtuoser, intensiver, noch großartiger. Nun bin ich keine Musikerin, aber das erinnert mich daran, wie ich manchmal versuche mich mühsam durchs Leben zu wurschteln, ohne auf Gott zu blicken. Oft suche ich aber auch Gottes Rat, versuche, mit ihm in Kontakt zu kommen, Blickkontakt aufzunehmen. Letzteres ist meist die bessere Variante, weil es mir Halt und Orientierung gibt und mich sicherer und auch freier in meinen Entscheidungen macht. Freier, weil ich mich alleine oft verrenne. Gottes Blick suchen, heißt für mich zu schauen, wie er die Lage sehen würde, und mir vor Augen zu führen, dass er mein Bestes möchte.