Eltern sein

Hätte man das mal vorher gewusst! Ein Kind kann ganz schön fordern. Manchmal so sehr, dass man Fehler macht…

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Gestern sah ich „Let`s Dance“ in RTL (im österreichischen Fernsehen gibt es die Analogie dazu). In RTL: Alles viel positiver im österreichischen Abklatsch: Das Meiste eher ein wenig strenger beurteilt, was noch zur letzten Perfektion fehlt, beurteilt. Gut in RTL muss eben auch ein Joachim (ich auch Joachim) dieses Zünglein an der Waage noch darstellen, damit die Punktebewertung zwischen den Paaren noch einen kleinen Hinweis gibt, wer besser ist. Das aber nur nebenbei.
    Papa, ich frage Gott bei jedem «Scheiss», was ich tun soll. Es gibt Gleichnisse, bei denen lässt uns Gott ewig lang (ewig als Übertreibung) machen. Da bekommen wir Talente und sollen sie verdoppeln und erst hinterher wird beurteilt nach langer Zeit. Hingegen die andere Sichtweise, permanent Gott zu fragen, was dran ist und permanent den Willen Gotte abzufragen und sich danach zu richten (sich selbst richten (danach) – sprachlich sehr interessant!).
    Man kann nicht wirklich sagen, was Gott will. Man kann die eine Bibelstelle verwenden, mit der man selbständig durchs Leben gehen soll und man kann diesen Permanent-Kontakt suchen. Vielleicht ist denkbar, dass Gott ganz flexibel mit beidem umgehen kann. Richtig und falsch gibt es da nicht, sondern eher die Frage: Welch ein Typ bist Du? Der Permanent-Kontakt-Typ oder der selbstbewusste Macher, der eben davon ausgeht, dass Gott sich das eh erst hinterher anschaut. Alles dazwischen nervt Gott vielleicht sogar.
    Ich denke Gott nervt ein Gott-Missbrauch. Missbrauch kann sein, wenn man Gott um Sachen bittet, die man selbst entscheiden kann. Missbrauch ist, wenn man sagt: Das hat mir Gott gesagt und deshalb bin ich aus der Verantwortung oder stelle es nach aussen so hin, als sei es nicht mein Wille, was ich da umsetze, sondern ich setze angeblich Gottes Wille um.
    Kindererziehung: Was bedeutet das hier? Interessant ist dabei die Situation, dass man annähernd in die Situation von Gott versetzt wird. Was nervt mich als Elternteil und was gefällt mir. Wenn meine Kinder selbstständig in der Schule wissen, was dran ist (vor Prüfungen z.B.), oder wenn ich meinen Kindern immer wieder sagen muss: Hey wenn morgen Mathe-Prüfung ist, dann lerne Mathe.

    Antworten

Kommentieren

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Manuskript / Download
Eltern sein als Manuskript-Datei runterladen

Mama! Mama? Mammmaaaaaaa!!! Schon lange hab ich mir vorgenommen einmal zu zählen, wie oft mein Kind pro Tag Mama sagt. Ein paar tausendmal bestimmt. Ohne Mama und Papa geht’s einfach nicht. Wenn man klein ist, erst recht nicht. Aber auch heute, wo ich längst selbst Mutter bin, wäre ich ohne meine Eltern oft verloren. Wie schön, wenn man sich darauf verlassen kann, dass da jemand ist, der einen begleitet. Der einen an die Hand nimmt, wenn man Angst hat. Der einem hilft und mitdenkt oder einfach da ist, wenn man etwas loswerden muss. Deshalb, ein „Danke“ heute auch von mir, an alle Mütter und Väter unter euch. Für Eure Kinder seid Ihr die vermutlich besten Eltern der Welt. Und wenn gerade alles brennt? Ja, manchmal hakt was, in der Beziehung. Das stresst und tut weh. Aber perfekt und fehlerlos? Das gibt’s nur bei Instagram oder im Himmel. Wendet euch an ihn, euren Vater im Himmel, das hat schon Jesus gesagt. Ihr seid nicht perfekt, aber welche Mutter unter euch würde ihrem hungrigen Kind statt einem Brot einen Stein geben? Trotz all euren Fehlern, ihr wisst, was gut für eure Kinder ist und versucht es ihnen zu geben. Wieviel mehr wird euer Vater im Himmel erst schenken, wenn ihr ihn darum bittet! Also, traut Euch und fragt Gott einfach: Duuu, Papaaa?