Feuer des Lebens
Schon mal versucht, sechs Feuer auf einmal zu entzünden und zu erhalten? Macht keinen Spaß und funktioniert auch nicht. Man muss Verzicht lernen.
Schon mal versucht, sechs Feuer auf einmal zu entzünden und zu erhalten? Macht keinen Spaß und funktioniert auch nicht. Man muss Verzicht lernen.
Haben Sie schon mal versucht sechs Feuer nacheinander zu entzünden und dann am Leben zu erhalten? Die Antwort auf diese Frage kann man nachlesen. Udo Schroeter erzählt in seinem Buch „Das Feuer des Lebens“ von einem Mann, der diesen Versuch startete. Aber letztlich nicht zu Ende führte. Einfach, weil es zu viel war, alle Feuer so am Leben zu halten, dass sie auch wirklich wärmten und ohne sich völlig zu verausgaben oder sich zu verletzen. Diese Erzählung will etwas zeigen. Nämlich, dass man zu nichts kommt, wenn man alles will. Und dass ich mich entscheiden muss, wenn ich viele Möglichkeiten habe: Was ist wirklich wichtig, wofür brenne ich und welche Feuer darf und muss ich ausgehen lassen, damit ich mich nicht überfordere? Jesus hat diese Frage klar beantwortet: „Trachtet zuerst nach Gottes Reich, dann wird auch alles andere geschenkt werden.“ Mit diesem Satz kann ich mein Leben überdenken. Was ist wichtig aus Gottes Sicht, und was ist Gott wichtig für mich? Was seinen Weg nicht auf diese Antwortliste findet, kann ich getrost ausgehen lassen im Vertrauen darauf, dass Gott für mich sorgen wird.
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Wir machen gerne Lagerfeuer und mit der entstehenden Glut nach ca. 2h grillen wir dann. Da hab ich mir schon oft Gedanken gemacht, wie früher eine grosse Menge Menschen mit Essen versorgt werden, wenn man zum Wärmen und als Energiequelle nur ein Feuer zu Verfügung hat. Oder sie sind nass geregnet und müssen sich trocknen. 2 Feuer wären da gut: Hinten den Rücken wärmen auch noch.
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“ – das ist für mich ein ganz schwieriger Vers. Wenn ich Jünger bin, ganz klar. Wenn ich Missionar bin, ganz klar. Wenn ich für einen christlichen Radiosender arbeite, ganz klar. So jetzt arbeite ich z.B. in einer normalen Firma: Der Chef dreht Dir innerlich den Hals um, wenn Du (wirklich) so denkst. Und ich mit meinen Beiträgen regelmässig??? Zeitaufwand gerechtfertigt?