Frauenpower
Dieser Tag ist den Frauen gewidmet – und das ist nicht zur Abgrenzung oder Ausgrenzung gedacht. Sondern um sich gegenseitig wieder wahrzunehmen.
Dieser Tag ist den Frauen gewidmet – und das ist nicht zur Abgrenzung oder Ausgrenzung gedacht. Sondern um sich gegenseitig wieder wahrzunehmen.
Frauenpower klingt ein bisschen abgedroschen in Zeiten von männlich, weiblich, divers und trotzdem ist heute Weltfrauentag. Der Frauenpower-Tag. Da ich selbst eine Frau bin, nehme ich diesen Tag mal zum Anlass und breche eine Lanze für mein Geschlecht, was jetzt wiederum total männlich klingt. Aber auch Frauen können kämpferisch sein und so stimmt das Bild dann wieder. Lange mussten und müssen sie mancherorts für ihr Wahlrecht kämpfen oder dafür, dass sie für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie Männer erhalten. Ich denke aber auch an all die Frauen, die viel leisten und übersehen werden: die viele kleine Jobs haben, um ihre Kinder durchzubringen; die gefangen sind in häuslicher Gewalt, die unter freiem Himmel leben, weil sie auf der Flucht sind. Schon als Kind haben mich viele Frauen angesprochen, von denen die Bibel erzählt. Frauen, die Auswege aus ihrer Kinderlosigkeit suchten; Frauen, die den Mut hatten, Gott zu vertrauen und neue Wege zu gehen; Frauen, die die Courage hatten, Dinge zu tun, die damals den Männern vorbehalten waren. Heute ist euer Tag! Ein Tag der allen, ob männlich, weiblich oder divers sagen möchte: Ihr seid alle wunderbar gemacht und wir können voneinander lernen und uns gegenseitig helfen. Jeder kann jedem Vorbild sein und Kraft geben, die Möglichkeiten des eigenen Lebens zu nutzen.
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Das Thema „Gleichberechtigung“ oder „Gleichwertigkeit“ der Frauen ist ein schwieriges Thema. Grundsätzlich wollen Frauen an ihrem Partner hochschauen können. Sie wollen eine starke Schulter. Sie wollen, dass er in Extremsituationen nach Möglichkeit die Fassung stärker hält, als sie selbst. Wir Männer sollen stark sein, aber auch einfühlsam. Wir Männer sollen z.B. mehrere Kinder gleich lieben können, aber die erwählte Frau erwartet, dass wir nur Sie lieben und andere Frauen, die Eindruck machen, regelrecht wegstossen zu ihrem Gunsten, ihrer persönlichen Sicherheit. Neben der Jünger-Gruppe begleitete Jesus auch eine Frauen-Gruppe. Die Atmosphäre war also irgendwie cool, fast Hippy-mässig. Kommen wir zurück zur Frauenpower: Mich ärgert, dass „die Industrie“ diese Frauenpower entdeckt hat und verwirtschaftlicht. Mich ärgert, wenn Frauen deren Männer super Geld verdienen, es sich dann leisten können, eben nicht arbeiten zu müssen. Das Thema ist so vielschichtig, dass man schon ganz müde davon ist. Es war mal weit vor der geglaubten Pandemie ein grosses Thema. Hetze und Vorwürfe, Frauen auf Männer und Männer auf Frauen war leider auch dabei. Frauen sind auf keinen Fall die besseren Menschen und wenn sie anders sind, ist das ja der Grund, warum wir sie lieben. Gott könnte Frauen mehr lieben (was aus der Vorstellung kommt, dass Gott-Vater und Jesus eher als männliche Wesen einzustufen sind). Und dann noch das Thema Schönheit!