Frausein!

Wieder so ein Tag im Kalender: Weltfrauentag. Braucht es den überhaupt noch? Ja!!!

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Ja, wir brauchen ihn noch. Auch nach über 100 Jahren. Den Weltfrauentag am 8. März. Frausein das heißt: niedrigere Löhne oder unbezahlte Arbeit. Frauen haben weniger Zugang zu Bildung, sind häufiger Opfer sexualisierter Gewalt, haben weniger Rechte und leiden mehr unter extremer Armut. Da hilft nur eines: Kulturelle Einflüsse und männliche Machtstrukturen müssen durchbrochen werden. Interessant ist, dass die Bibel, und die ist ja nun schon ein paar tausend Jahre alt, sehr viele starke Frauen kennt und diese auch besonders heraushebt. Sie haben sich nicht mit den althergebrachten Strukturen zufrieden gegeben. Waren Kauffrauen, Gemeindegründerinnen, wichtige Geldgeberinnen. Sie haben sich über übliche Konventionen hinweggesetzt. Wie Martha. Völlig unüblich hat sie als alleinstehende Frau Jesus und seine Freunde zu sich eingeladen. Und Jesus ist hingegangen. Sie haben begonnen, Gewohnheiten zu durchbrechen. Damit beginnt Veränderung. Und das ist nötig. Überall. Auch in männlich geprägten Machtstrukturen von Kirchen. Frauen können viel bewegen. Wir alle müssen es aber auch zulassen, Männer wie Frauen – gegen manche Gewohnheit.