Gas sparen
Sparen, sparen, sparen – rät nicht die Bank, sondern erzwingt die Wirklichkeit. Das macht keinen Spaß mehr.
Sparen, sparen, sparen – rät nicht die Bank, sondern erzwingt die Wirklichkeit. Das macht keinen Spaß mehr.
Gas sparen, Strom sparen, überhaupt sparen, weil fast alles teurer geworden ist und wohl noch teurer werden wird. Das macht langsam keinen Spaß mehr, manchen schon lange nicht mehr, es bringt sie in ernste Schwierigkeiten. Und dann soll ich heute den Spaß-trotz-Sparsamkeit-Tag feiern. Sagte letzten mein Kalender der kuriosen Feiertage. Sehr witzig… Wenn mich die Sorgen jeden Tag begleiten. Und trotzdem: So ganz lässt mich die Idee nicht los. Weil ich glaube, dass es trotzdem jeden Tag Dinge gibt, die mich zumindest lächeln lassen können. Und die mir zeigen: Vielleicht geht ja doch mehr, als ich im Moment sehe. Vielleicht gibt es Möglichkeiten, für die ich im Moment noch zu blind bin. In der Bibel erzählt jemand, wie er Gott mitten in seinem bitteren Alltag erlebt hat: „Mit Gott kann ich über Mauern springen.“ Weil er erlebt hat: Wo er am Ende ist, ist Gott es noch lange nicht. Ich glaube deshalb, dass es sich lohnt, diesen Gott zu fragen und zu bitten: Zeig mir, wo ich Hilfe finde!
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Lieber Gott, zeige mir, wo ich Hilfe finde.
Ich finde es grauenhaft, dass erst in Leid und Not so eine richtige Auseinandersetzung mit Gottes Wirken, Helfen und Handeln entsteht.
Wenn ich mir Jesus und den Sa.an so als 2 Söhne von Gott vorstellt (nur vereinfacht jetzt für diesen Beitrag), so könnte man durchaus auch behaupten, dass der Sa.an es mehr schafft, dass sich die Leute wieder über Gott Gedanken machen. Wo ist ER? Wie hilft ER/SIE/ES?
Haben wir ein Dilemma mit Gott?
Hat Gott ein Dilemma mit uns Menschen?
Viele Menschen wollten den Glauben los werden, weil «der Glaube» missbraucht wird und heute immer noch missbraucht ist.
Mein mir am nächsten stehender Pastor kann ganz schlecht (bis gar nicht) abstrakt denken. Er denkt nur, was wohl richtig und falsch ist – und verwendet dazu Bibel-Verse.
«Den Glauben missbrauchen» als Phänomen durchdenken, das kann er nicht und das will er auch nicht. Er liegt richtig, daher ist Missbrauch nicht möglich, so sein Denken.
Doch nun zurück zu dem, was in Deutschland, in der Ukraine, in der Türkei, in Russland und im Iran gerade glaubensmässig passiert.
Was ist da los? Kann man das abstrakt durchdenken?
Wie gehen die einzelnen Länder mit «dem Thema Glaube» um?
Wir werden durch den Krieg extrem durchgerüttelt. Gestern hatte ich regelrecht körperliche Schmerzen empfunden, wegen dem Krieg und dass sich die Ukraine-Bevölkerung so durchprügeln lassen muss. Der Stärkere haut einfach drauf und markiert den Starken. Und der Starke muss auch Stärke zeigen, weil er sonst nicht mehr der Starke ist (als der Starke gilt). Viele sehnen sich nach Herzlichkeit, Volksfrieden und Frieden im eigenen Herzen.
«Gezwungen sein zum Sparen» ist ein Raketen-Einschlag ganz in meiner Nähe.