Gesetze – welch ein Spaß!

Nicht einmal die meisten Juristen genießen Gesetzestexte, trotzdem ist gut, dass es sie gibt. Zumindest einige.

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Selbst Juristen haben keinen Spaß am Lesen von Gesetzestexten, würde ich mal behaupten. Gesetze sind nicht attraktiv. Verstößt allerdings jemand zu meinen Lasten gegen das Gesetz, bin ich ganz schön froh, dass mich das Gesetz schützt und mir per Gerichte zu meinem Recht verhilft. Heute ist das jüdische Fest „Simchat Tora“, was man übersetzen kann mit „Freude an der Tora“, also am Gesetz und den Weisungen Gottes. Party für die Tora. Es gibt Musik und Tanz. Eine gute Idee, meine ich, denn Regeln und Weisungen, Gottes Aussagen zum Zusammenleben und zum Umgang miteinander sind es wert, dass wir sie immer wieder bedenken. Sie wollen nicht einengen, sondern unsere Freiheit schützen. Die ursprünglichsten und knappsten Gesetzestexte sind wohl die biblischen Zehn Gebote. Was dort als Regeln zwischen den Menschen gelten soll, ist in viele Verfassungen und Gesetze eingeflossen. Was wir vielleicht heute weniger bedenken, sind die Regeln, die das Verhältnis zwischen Gott und Mensch betreffen. Daher ist so ein Gedenktag heute ganz gut, weil es gut ist, dass ich mir bewusst mache: Die Quelle des Lebens liegt nicht bei uns, sondern bei Gott. Mit der Folge, dass alle Menschen gleich sind. Das sollten wir nicht nur einmal im Jahr feiern, sondern jeden Tag leben!