Heilig!

Der Mensch ist selbstsüchtig, zerstörerisch und voll daneben. Aber zu unserem Glück auch über die Maßen geliebt.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Der Ausdruck, dass Jesus die Trennung beseitigt hat, erinnert mich an die Allversöhnungslehre. Auch der letzte Beitrag von Benjamin enthielt so ein Element. Allversöhnung bedeutet: Jesus hat etwas gemacht und das versöhnt alle Menschen und alle Kreatur mit Gott.
    Heilig: Wir Menschen definieren etwas als heilig. Ist es dann heilig, oder nur als heilig definiert? Ist die Basilika in Einsiedeln heilig wegen der Schwarzen Madonna?
    In meinem Studium erklärte mir ein Glaubens-Bruder: Heilig bedeutet: Gott zugehörig. Praktisch in der Nähe seiner Heiligkeit. Man würde z.B. keine Witze darüber machen, was Gott heilig erscheint. Das wäre so, wie wenn man auf einen hochwertigen Wohnzimmerteppich laufen würde und vorher hat man im Schweinestall die Glühbirnen erneuert und die Arbeits-Schuhe anlässt.
    Wobei der Satz „Es werde Licht.“, als heiliger Ausspruch betrachtet werden kann.
    Oh-ein Fehler: Man würde keine neuen Glühbirnen einschrauben, sondern Energiesparleuchten, die nur die gleichen Fassungen haben, wie die damaligen Glühbirnen. Das Christentum behält die Fassung (Thora-nein / Bibel AT-ja).

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Das ist mir heilig! Meist reden wir dann von Dingen, die uns besonders wichtig sind, wie dem Auto, Fahrrad, einer Sache, die uns lieb ist, aber auch Familie kann uns heilig sein. In der Katholischen Kirche gibt es sogar Menschen; die heilig gesprochen werden. Tatsächlich kommt der Begriff aber aus der Bibel. Gott ist heilig. Dass er diese wundervolle Welt erschaffen konnte und alles Leben darin, das macht ihn einzigartig!  Und auch wenn wir, laut Bibel von ihm, nach seinem Bilde geschaffen sind, benehmen wir uns nicht sonderlich heilig! Wir zerstören diese Welt leichtsinnig, töten einander und sind selbstsüchtig. All das trennt uns von Gott. Aber dann kam Jesus! Gott zeigte sich in ihm und machte deutlich: ich will keine Trennung. Jesu Tod und seine Auferstehung von den Toten erinnern daran, dass Gott alles Trennende beseitigt hat. Denn egal wie unheilig wir uns verhalten, wir sind ihm dennoch heilig. Das zu erkennen macht mir Mut, egal wie viel schiefläuft, dran zu bleiben und meinen Teil zu einer liebevolleren und damit göttlicheren Welt zu tun.