Hilfe! Zahnarzt!

Es ist der Horror- Moment beim Zahnarzt: die lila Flüssigkeit!

2 Kommentare
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Zähneputzen als Aufhänger-Geschichte, wie Gott ist und denkt.
    Was erlaubt uns, Aussagen zu machen, wie Gott denkt, was Gott empfindet, was IHN eher erfreut und was IHN eher abstösst?
    Klar: 1. Antwort: Die Bibel sagt es uns.
    Klar: 2. Antwort: Es gibt viele stark gläubige Menschen, die behaupten, sie haben eine persönliche Beziehung zu Gott, also wäre das eine enorme Informationsquelle.
    Und da gibt es noch die Betrachtung über eine Kirche zu denken, eine zwischengeschaltete Institution.
    Was denkt die katholische Kirche?
    Was denkt die evangelische Kirche?
    Was denkt die orthodoxe Kirche?
    Was denken die Freikirchen?
    Was kann man über orientalische Glaubensformen an Infos herauskristallisieren?
    Gott muss eine extrem hohe Toleranz-Resilienz haben. Denn es gibt so viele Vorstellungen, was Gott will und mag und dazu aber jeweils noch die entsprechenden Abweichungen, Vergehen und Sünden.
    Ich unterscheide sogar noch in etwas, das uns über die Natur in die Wiege gelegt wurde. Ein DNA-Empfinden über richtig und falsch, was man als falsch oder richtig empfindet und was als gottgefällig. Bei den schönen Sachen auch: Schönes Wetter, Sonnenschein, schöne Landschaften, schöne Menschen, da muss ich nicht in der Bibel nachlesen, um zu wissen, was schön ist.
    In dieser Zeit jetzt, wird es schwierig. Wenn Führungen (Staatsführung) nicht mehr verlässlich ist, dann wird uns unwohl. Wenn es „von oben runter“ ungemütlich wird, dann ist eine Krise mit dem Gott-Verständnis ebenfalls angesagt.
    Da bricht einem die Zahnbürste im Mund ab.

    Antworten
  2. Uwe
    Uwe sagte:

    …und die „Zahn“reinigung bei Gott klappt ja auch noch:

    Selbst wenn eure Sünden blutrot sind, sollt ihr doch schneeweiß werden. Sind sie so rot wie Purpur, will ich euch doch reinwaschen wie weiße Wolle. (Jes. 1,18)

    Super! 😊

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Es ist einer dieser ungeliebten Termine im Jahr: die große Zahnreinigung. Igitt! Neben Schleifen und Polieren nervt mich vor allem der Moment am Anfang. Wenn ich diese lila Flüssigkeit auf die Zähne bekomme. Sie zeigt erbarmungslos, wo ich schlecht geputzt habe.

Dabei will das Zeug nur helfen: keine Karies zu bekommen oder Zahnausfall. Ist Gott auch so? Einer, der ständig markiert, was ich falsch mache? Ich glaube nicht! Ich kenne Gott als jemanden, der auf Eigenverantwortung setzt. Ich darf entscheiden. Und er liebt mich – egal wie ich mich entscheide. Unglaublich eigentlich. Gerade das hilft mir, ab und zu einen Filter über mein Leben zu legen. Wie das lila Zeug. Und dann sehe ich, wo es Luft nach oben gibt: wo ich liebevoller oder barmherziger mit anderen sein könnte; wo ich zuhören sollte, statt über andere zu urteilen; wo ich von meinem Wohlstand abgeben kann, statt nur an mich zu denken. Und vielleicht denkt sich Gott dabei: Hauptsache, du putzt weiter – den Rest kriegen wir zusammen hin.