Ich bin ein Star

Wie man Influencer wird, kann man lernen. Auch, was es zu sagen gibt?

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Wie wird man eigentlich Influencerin? – Ich dachte ja lange, man hat ein Thema, das einen so sehr interessiert, dass man das Expertenwissen unbedingt mit anderen teilen will. Kochen, Autos, Computer, Schweißen. Aber ne! Influencer ist mittlerweile ein Ausbildungsberuf. In der Bahn lausche ich zum Beispiel, wie eine junge Frau ihrem Freund davon erzählt und wie herausfordernd es gerade sei, ein Thema für ihren Kanal zu finden. Aber warum Influencer werden, wenn ich doch eigentlich gar nichts zu sagen habe? Ich recherchiere und tatsächlich sind für viele die fehlende und die Suche nach Anerkennung der Antrieb. Aber kann mir eine digitale Community sagen, dass ich wertvoll bin? Und hieße das nicht auch, dass mein Selbstwert davon abhängt, ob ich anderen gefalle? Lob und Anerkennung sind wichtig, aber viel entscheidender ist, ob ich mich selbst  annehmen und wertschätzen kann. Oft auch eine Voraussetzung um anderen überhaupt glauben zu können, dass sie mich toll finden. Dabei helfen kann ein echter Freund, der mich wirklich kennt. Oder ein Gott, der mich mit viel Liebe geschaffen hat und ausrichten lässt: Egal was andere sagen, du bist mir wichtig!