Ich bin Jesus
Wie wäre es wohl, Jesus zu sein. Ein Computerspiel will das ausprobieren. Aber vielleicht reicht es schon, sich in Jesu Jünger hineinzuversetzen.
Wie wäre es wohl, Jesus zu sein. Ein Computerspiel will das ausprobieren. Aber vielleicht reicht es schon, sich in Jesu Jünger hineinzuversetzen.
Was es alles gibt! „I am Jesus Christ“ heißt ein neues Computerspiel, das demnächst auf den Markt kommen soll. Der Spieler ist in dem Spiel Jesus und muss verschiedene Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel Johannes den Täufer finden oder dem Satan in der Wüste widerstehen. Leider ist das Spiel echt schlecht gelöst. Neben den technischen Mängeln erfährt der Spieler viel zu wenig über die damalige Zeit und das, was Jesu angetrieben hat. Aber die Idee …! Im ersten Moment dachte ich: Das geht nicht! Jesus in einem Spiel sein. Ist das nicht respektslos? Aber dann kam mir, dass im Grunde ja Gott uns durch Jesu Leben zeigt, wie er sich Leben vorstellt. Und dann ist die Bibel nichts anderes als ein Buch(!) mit der gigantischen Geschichte über Gottes Liebe zu seinen Menschen. Warum also nicht ein Computerspiel, das diese Inhalte audiovisuell und interaktiv erlebbar macht? Vielleicht aber lieber aus der Perspektive eines Jüngers von Jesus. Der zuhört, lernt, vielleicht am Ende das Gelernte umsetzt und dafür im Spiel und vielleicht sogar im echten Leben weiterkommt! Ich würde es spielen!
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Das ist sehr interessant. Jesus hatte mal 70 Jünger und als Jesus davon sprach, dass alle Jünger für ihn bereit sein müssen zu sterben oder das Lebensende im Gefängnis zu verbringen, da hauten 58 Jünger ab, 12 blieben übrig. Ich gehe nämlich davon aus, dass Fleisch essen und Blut trinken, nichts mit einem Abendmahls-Thema zu tun hat, sondern mit der Bereitschaft für den (neuen) Glauben zu leiden.
Typisch Mann: Wenn ein Film vom Alexander der Grosse läuft, da identifiziert sich der Spieler, der Mann, der Zuschauer mit dem Alexander. Nie bis selten käme Mann auf die Idee, sich mit einem der Krieger von Alexander´s Heer zu vergleichen. Und genau das ist der Reiz des Spieles. Du kannst spielerisch genau das sein, was Du eigentlich nie sein kannst (oder sogar sein willst) im realen Leben.
Und dann ist wieder interessant, wie stark dann die Identifikation beim Spielen eines Computer-Spiels damit ist, dass das Gehirn nicht mehr gut «irreal» und «real» unterscheiden kann.
Bei den Sachen in der Bibel ist es auch so: Das Gehirn kann nicht mehr gut «irreal» und «real» unterscheiden, was aber dort als (notwendiger) Glaube legitimiert ist. Gott scheint durch seine Ferne und sein reales Schweigen auch förmlich den Glauben zu wollen. Zitat: «Selig sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben». Was allerdings bei der Bibel ganz gut ist, sie folgt gewissen Regeln, die eben das total Abstruse nicht zulässt. Beispiel: Als Jesus mit Pilatus sprach, verwandelte Jesus die Hand von Pilatus in eine Porzellan-Hand (bzw. Ton-Hand), aber Pilatus verurteilte Jesus trotzdem zum Tod. Die Porzellan-Hand wurde nach Rom gebracht und untersucht und dann vernichtet. Im Spiel alles möglich!