Immer noch hungrig?

Satt. Machen Kohlehydrate, Fett und Eiweiß. Fürs Erste.

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Bei uns wird vor dem Essen gebetet. Meistens. Bei den Kindern klingt das oft so (schnell runtergeleiert): Alle guten Gaben, alles was wir haben, kommt oh Gott von dir. Wir danken dir dafür. Amen. Ist der Hunger groß, muss es flott gehen. Müsli, Spaghetti, Käsebrot. Alles gute Gaben. Das unser Kühlschrank voll ist und unser Magen auch, ist nicht selbstverständlich. Trotzdem merke ich, das reicht nicht. Mutter Teresa, die sich als Nonne in Indien um die Allerärmsten gekümmert hat, hat das auch erlebt und gesagt: „Es gibt einen Hunger nach dem täglichen Brot und einen Hunger nach Liebe, Freundlichkeit und gegenseitiger Achtung. Das ist die große Armut, unter der die Menschheit heute so leidet.“ Wie wahr. Ich bin keine Mutter Teresa. Trotzdem begegne auch ich Kindern, die einen vollen Bauch haben, aber nach Anerkennung hungern. Menschen, die immer jammern und eigentlich nur ein Gespräch suchen. Kann ich da was tun? Ja und oft kostet es mich nur fünf Minuten. Ein Gespräch, ein bisschen Aufmerksamkeit. Und ein anderer wird endlich satt.