Kalte Füße
„Wohin du auch gehst, ich bin bei dir.“ Das ist mal ’ne Zusage! Wie weit würden wir mit ihr gehen? Was würden wir wagen?
„Wohin du auch gehst, ich bin bei dir.“ Das ist mal ’ne Zusage! Wie weit würden wir mit ihr gehen? Was würden wir wagen?
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Die meisten Menschen denken, dass Gott total souverän ist und selbst keine Bedürfnisse hat. Rechnet man alle Engelswesen und alle bisher Auferstandenen im Himmel zu den jetzt lebenden Menschen dazu, muss Gott so was wie ein riesen gigantischer Computer mit riesen Netzwerk-Verbindungen sein, um diese Form von Individualität herzustellen.
Ich als Individuum kann mir mit meinem Gehirn leicht vorstellen (oder schwer vorstellen), dass Gott eine persönliche Bindung oder Verbindung zu jedem seiner Geschöpfe will, geniesst, herstellt, pflegt und therapeutisch (oder partnerschaftlich, oder väterlich) aufbaut. Kurzum hilft uns die Bibel.
Doch da stellte ich fest, dass oft ganz bestimmte Sonder-Menschen in Dialog mit Gott treten: Jesus, David, ein Prophet, ein schreibender Jünger, ein Schwerkranker z.B..
Ja über die Bibel haben wir es ein wenig genauer.
In muslimischen Ländern sind es oft Träume, von denen Menschen berichten.
Rauszusondern sind noch (nach meiner harten Meinung), die Menschen, die sich einfach grapschen, was sie kriegen können (hab mich absichtlich so flapsig ausgedrückt!).
Zu dem, gibt es sicher eine Ethik, die auch Gott wichtig ist dabei.
Soll ich z.B. mit meiner „Gabe der Zungenrede“ ans Mikrophon vor der Gemeinde treten und es sagen, wie ich Individuum meine, dass Gott mit mir definitiv intim wurde?
Soll ich Zungenrede anstreben, weil Gott es so haben will? Braucht Gott die Taufe? Braucht Gott Bibelkreis? Braucht Gott Gemeinde? Braucht Gott, dass ich ein Amt ausführe? Brauche ich eine spezielle Berufung? Braucht Gott dieses „ständige Fragen“, was richtig ist?
Ich mache es so (ohne wirklich zu wissen, ob es richtig ist): Maximal ehrlich mit allem umgehen. So schätze ich Gott ein, dass er solche Menschen mag, selbst wenn Du für andere Menschen „schräg“ wirkst. Aber jedem das Seine, auch mit kalten Füssen.