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Ich hab zu wenig! Zu wenig Zeit. Zu wenig Geld. Zu wenig Geduld. Zu wenig Energie. Ich hab zu wenig! Dieses Gefühl beschleicht mich immer wieder. Und ich bin damit in guter Gesellschaft. Die Bibel erzählt davon, dass die Freunde von Jesus dieses Gefühl „Wir haben zu wenig!“ auch kannten. In ihrem Fall: Zu wenig Essen für zu viele hungrige Menschen. Die Freunde haben sich darüber bei Jesus beklagt. Der reagiert überraschend: Schaut doch erst mal, was da ist! Sagt er sinngemäß. Jesus blickt nicht auf den Mangel sondern auf das, was da ist. Ressourcenorientiert würde man heute sagen. Am Ende der Geschichte reicht das vorhandene Essen für alle hungrigen Mäuler. Ein Wunder? Ja ganz sicher. Geholfen hat dabei aber sicherlich auch der Blickwechsel, den die Freunde vollzogen haben. Weg vom Mangel hin zu dem, was da ist. Vielleicht hilft mir dieser Blickwechsel auch. Um dankbar auf das du sehen, was ich habe, statt nur auf das zu blicken, was scheinbar zu wenig ist. Und vielleicht stelle ich durch diesen Blickwechsel auch fest: Für heute habe ich genug!

Bild: erstellt duch KI











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