Kriegen wir hin!

Die Probleme dieser Welt nehmen nicht ab, sie werden eher größer. Es könnte zum Verzweifeln sein. Muss es aber nicht.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Keine Urlaubsflüge mehr (oder nur alle 5 Jahre 1x), kein Vergnügungs-Shoppen (ausser für Geburtstage von anderen), Heizung runterschrauben, wärmer anziehen im Winter, keine Verfütterung von Lebensmitteln an Tiere, die wir direkt essen könnten. Interessant ist dabei, dass wir spüren, dass diese vernünftigen Sachen schon was mit Jesus zu tun haben. Aber warum? Weil Jesus ein alternativer Typ war und den Status Quo der Pharisäer und Schriftgelehrten in Frage gestellt hat und dafür sein Leben opfern musste. Das ist aber nur eine Antwort von mehreren möglichen. Deshalb sollten eigentlich Soldaten ein noch höheres Ansehen bekommen (sofern sie für was Edles kämpfen/kriegen).

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Wem machen wir eigentlich etwas vor? Bei den ganzen Diskussionen um das Klima und die Veränderungen vermisse ich einen ehrlichen Umgang damit. Und ich verstehe das ja: Jeder, der öffentlich sagt, „um wirklich etwas zu verändern, müssen wir unsere Lebenseinstellung radikal ändern: keine Flüge, kein Dauershoppen mehr, weniger tierische Produkte und Autogefahre, Heizung runter, Pulli an!“, wer das sagt, erntet Kopfschütteln, auch wenn das im Vergleich zu ein bisschen Elektroauto-Shoppen echt etwas verändern würde. Dabei spüren wir längst, dass das, was wir tun, zu wenig ist. Wir können unsere Probleme jetzt weiter kleinreden oder wir stellen uns ihnen. Das wird schmerzhaft, klar, und genau deshalb empfehle ich neben dem Umbruch auch ein Aufbruch. Als Christ habe ich gelernt, dass das Leben auch ohne Status, Urlaubsideologien und Materialschlacht nicht nur erfüllt, sondern sogar viel entspannter sein kann. Ich empfehle die Bergpredigt von Jesus in der Bibel. Der Mann hatte echt coole Ideen, hat nichts beschönigt, sondern hat neben sicherlich herausfordernden Ideen auch Hoffnung geschenkt. Hoffnung, dass wir das mit Gottes Hilfe hinbekommen können.