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Ja, das ist immer noch ein Thema! Heute ist internationaler Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter. Eigentlich verständigten sich vor fast 40 Jahren die Mitglieder der UN-Generalversammlung auf ein Folterverbot. Aber das ist lange her. Im Ukrainekrieg ermittelt der internationale Gerichtshof gegen Foltervorwürfe von Russland an ukrainischen Gefangenen. Aber auch China und die USA sollen die Anti-Folter-Konvention bereits gebrochen haben. Staaten foltern, um an Geständnisse und Informationen zu gelangen, um zu erpressen oder schlicht um Macht zu zeigen. Ein Machtmissbrauch, der verheerende Folgen für die Opfer hat. „Aber wenn es nicht anders geht? Heiligt dann nicht der Zweck die Mittel?“ Das Problem: Wenn wir als Staat Folter gutheißen, sind wir dann besser als die Menschen unter deren Gewalt wir leiden? – Nein, sagt unsere Rechtsprechung. Nicht mal dann, um den Tod anderer zu vermeiden. Das ist hart aber macht auf lange Sicht, so glaube ich, einen echten Unterschied!












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