Noch zu retten?

Ein Blick in die Welt und die Angst kann einen packen: Wer rettet uns eigentlich vor uns selbst? Ist schon passiert.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Der Beitrag funktioniert nach der Missionsregel: Alles funktioniert nicht, seh das ein. Nimm Jesus an. Begreife die Themen Dankbarkeit, Nächstenliebe und Vergebung. Mich an Jesus zu orientieren, bereichert mein Leben, angeblich wie man es vorher noch nicht kannte (bezüglich der Qualität der Bereicherung).
    Heute als gereifter Christ stelle ich noch andere Probleme fest und diese Argumentations-Probleme lösten ausgerechnet die treugläubigsten Menschen aus.
    Es sind Christen, die die «Unfehlbarkeit der Bibel» an die höchste Stelle setzen.
    Sie merken nicht, wie Jesus gegen Schriftgelehrten gewettert hat und sie haben den Balken im Gesicht. Als Bibeltreuer oder als Bibeltreue kann ich doch kein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrte sein, über den Jesus genauso herziehen würde wie damals.
    Okay tun wir so aus, als sei Bibeltreue (oder übertreiben wir ein wenig: totale Bibeltreue) nix Schlimmes. Was passiert dann?
    Dann sagt uns die Bibel einiges über Hölle und das Weltende und es werden totale Misserfolgsvorhersagen gemacht. Total-Bibeltreue freuen sich sogar, dass ihre Bibel recht hat (wenn was Schlimmes passiert). Super recht haben ersetzt die Trauer!
    Dass Kinder zum Psychologen müssen, dass die Pandemie die Nerven belastet, dass Kriege ausbrechen und immer schrecklicher werden, all das wird dann eh das sein, was vorhergesagt wird. Da wird die Bibel ganz doll recht haben!
    Und stimmt es dann wirklich, dass man mit Jesus besser unterwegs ist?
    Ich sehe die Lösung nur darin, dass mit Jesus kleine Inseln geschaffen werden. Mit diesen kleinen Inseln, ist Leben möglich. Auch Bibel-Inseln werden dabei benötigt.
    Stelle Dir Deinen Jesus so vor, wie für Dich (incl. feinfühliges und geisterfülltes Bibelwissen) JESUS passt und lass Dich weder vom Scheiss der Welt noch von ………. zu sehr negativ beeinflussen.
    Jesus wird sich die rausholen, die es verstanden haben. Sei dabei.
    Dein Gottesbild von Ihm, darf gerne passen!

    Antworten

Kommentieren

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Manuskript / Download
Noch zu retten? als Manuskript-Datei runterladen

Sind wir noch zu retten? Die Tage lese ich, dass die Nachfrage nach psychologischer Hilfe für Kinder so hoch wie nie ist. Als Grund wird die Pandemie genannt. Aber auch ich merke, wie die Klimaveränderung, Gewalt oder Ungerechtigkeiten wie Hunger und Hyperreichtum mir zusetzen. Als Christ frage ich mich zudem: Wird Gott uns vor uns selbst retten? – Im Grunde hat er das bereits mehrfach versucht und – zum Glück – ist es ihm auch gelungen. Beim ersten Versuch verspricht Gott in der Bibel, uns treu zu sein, ganz ohne Gegenleistung (Noah). Ein weiteres Mal verspricht Gott uns, uns zu versorgen. Dafür sollen wir ihm vertrauen und gerecht leben (Abraham). Beim nächsten Versuch liefert Gott uns Regeln, damit wir gut zusammenleben können (Mose). Aber es funktioniert nicht. Wir wenden uns von Gott ab, machen unser eigenes Ding und scheitern. Erst als Gott Jesus schickt wird’s anders. Ganz praktisch hat er uns vorgelebt, was alles möglich ist, wenn wir Gott vertrauen und uns an ihn halten. Klar: Dankbarkeit, Nächstenliebe und ganz besonders Vergebung fordern. Ich stelle aber auch fest, mich an Jesus zu orientieren, bereichert mein Leben auf eine Weise, wie ich es vorher nicht kannte und verändert.