Oben offen
Wolkenlos blau. So liebe ich ihn. Dazu ein bisschen Sonnenschein. Wenn ich dann in den Himmel schaue, dann hoffe ich manchmal auf Hilfe.
Wolkenlos blau. So liebe ich ihn. Dazu ein bisschen Sonnenschein. Wenn ich dann in den Himmel schaue, dann hoffe ich manchmal auf Hilfe.
„Wann kommt der Regen?“ Sehnsüchtig blicke ich an heißen Tagen nach oben. Der Himmel soll sich öffnen und Regen bringen. Gerade so viel, wie es gut ist für Mensch und Natur. Der Himmel möge sich öffnen und Gutes bringen. Das wünsche ich mir auch, wenn ich vor unlösbaren Problemen stehe. Ich blicke dann etwas verzweifelt zum Himmel, als könne mir das helle Blau und die unendliche Weite die Lösung bringen. Die Lösung vielleicht ja nicht, aber Jesus sagte mal: „Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen und die Engel Gottes, wie sie hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn!“ und erinnert zugleich an eine Geschichte aus dem Alten Testament. In der wird erzählt, wie Jakob davon träumt, dass es eine Leiter zwischen der Erde und dem offenen Himmel gibt. Gott ist so mit den Menschen verbunden und die Menschen mit Gott. Eine Leiter zu Gott und ein offener Himmel über mir. Dieses Bild löst nicht meine Probleme, aber es tut gut zu wissen, dass Gott über mir wacht und überall dort ist, wo ich bin, verbunden mit mir. Damit ich nicht allein bin. Seine Engel schickt er mir, ich will auf sie achten.
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Angenehmer Beitrag
Der Beitrag zeigt, wie man wertvolle Bibelstellen aus der Bibel entnehmen kann und dann ein tolle Andacht daraus machen kann. Diese Andacht ist richtig gut!
Ja wann ist eine Andacht richtig gut?
Wenn sie mich inhaltlich erreicht und überzeugt?
Wenn sie mich religiös überzeugt (meist mit der Messlatte, dass es dann zu meiner religiösen Vorstellung und Vorprägung möglichst gut passen sollte)?
Wenn es mich emotional erreicht?
Es wird klar, dass bei Träumen von Himmelsleitern mit Engeln, oder dem Einfluss (den Gott nimmt), ob es regnet und dann noch hilfreich regnet, ganz klar gewisse Vorstellungen damit verknüpft sind, wie (lieber) Gott ist und wie ER (SIE/ES) agiert.
Bei der Bibelstelle, in der Jesus von der Himmelsleiter oder vom Herabsteigen und Aufsteigen von Engeln redet, wird es spannend. Es gibt nämlich wahnsinnig (ja die Betonung auf Wahn ist zulässig) viele Vorhersagen in der Bibel, wie das Ende sein wird. Bei den Vorhersagen über das Ende der Menschheit hier auf Erden, gibt es mehr grausiges Zeug in der Bibel, und mehr als Frohmachendes dazu (ausser man glaubt elitär). Und nach der Offenbarung (letztes Buch der Bibel) sitzt dann Jesus nicht mal zur Rechten Gottes, obwohl ein anderer Bibelvers das vorher so sagt.
Selektion ist absolut notwendig und das macht Anja. Es gibt Verse, die gute Vorstellungen unterstützen. Die darf man hervorheben. Was macht man mit dem unlogischen und grausigen Mist (oder was man nüchtern aufgeklärt betrachtet, als Mist sehen müsste)? Ignorieren? Niedertreten? Offen stehen lassen? Den «anderen» zur Auswahl überlassen, denen Grausiges hilfreich, köstlich oder Gott-allmächtig erscheint? «Die Bibel enthält Gottes Wort», das ist auf jeden Fall eine Lösung, wie christliche Lehranstalten heute überwiegend damit umgehen (kann sich leider auch wieder ändern!). Entsprechend dieser Grundhaltung der Bibel gegenüber, sind heutige Pastoren ausgebildet.