Verändere Dich!
Veränderungen sind einschüchternd, aber auch nötig und eigentlich tun sie sogar gut!
Veränderungen sind einschüchternd, aber auch nötig und eigentlich tun sie sogar gut!
Veränderung! Eigentlich etwas Gutes. Wer sich entwickeln will, kommt um Veränderungen nicht drum rum! Aber wir erleben gerade auch Veränderungen, die wir nicht direkt in der Hand haben und die einschüchtern. Sei es, weil Regen immer seltener fällt, der Planet sich spürbar aufheizt oder weil sich unsere Sicherheitslage deutlich verschlechtert hat. Und dann gibt’s Veränderungen, da habe ich die Wahl aber will ich die? Ein Leben mit Gott zum Beispiel. Gott verändert mich, aber weit weniger mystisch als oft angenommen. In der Bibel beschreibt ein Autor sehr detailliert, dass diese Veränderung vielmehr eine nachvollziehbare Konsequenz ist. Wenn ich auf Zorn, Lügen, Habsucht, Betrug und Rassismus verzichte und stattdessen anderen geduldig, liebevoll, vergebend und freundlich begegne, dann verändert das mich und sogar mein Umfeld. Mich auf Gottes Lebensstil einzulassen, verlangt wie jede Veränderung Mut, ist durchaus anstrengend, aber wie die Erfahrung zeigt, tut es langfristig echt gut!
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Es ist interessant, wie argumentiert wird.
Es tut Dir selbst gut, auf Rassismus und dergleichen negatives Zeug zu verzichten. Aber was ist, wenn Rassismus ausleben, richtig gut tut. Von einem Bekannten, der mir meinen Computer seit Jahren nicht zurückgibt, weil er immer in Krankheiten und Komplikationen des Lebens gefangen ist, bekam ich heute eine Nachricht. Ihm tat so ein rassistischer Beitrag aus Österreich rechts gut. Der Effekt war eindeutig der: Er konnte auf jemanden herabschauen, der noch niedriger dran ist, als er und das tat ihm gut.
Das geht mit dem Glauben übrigens auch: Weil ich gerettet bin, weil Gott mich liebt, weil Jesus auf meiner Seite ist, kann ich auf andere wohlwollend herabschauen und so tun, als könne ich mit meiner Botschaft (oder meinen Kommentaren – um auch Selbstkritik zu üben) «ihnen» was Gutes tun.
Zurück, ob es gut tut? Mir kommt dieses Leben wirklich so vor, als ob wir an einer schiefen Ebene sind. Sich zu halten, kostet Kraft und Anstrengung. Sich loslassen, also hier und da aufzugeben wirkt ständig verlockend und wenn ich mich rutschen lasse, tun zwar die Finger zum Festhalten nicht mehr weh, aber ich rutsche runter auf niedrigeres Niveau. Während des Rutschens fühle ich mich befreit von Zwängen und Anstrengungen. Ich sehe das als Verführung an.
Ein anderes Argument für «das tut mir gut» habe ich: Es ist unser Gewissen. Wenn Du etwas tust, das im Einklang mit Deinem Gewissen (gewisse Bibeltexte unterscheiden noch in gesundes Gewissen und gebranntes (angekohltes) Gewissen) ist, dann fühlt sich etwas einfach gut an. Nehmen wir einen Friedens-Aktivisten in Russland als Beispiel. Wann fühlt sie seine Arbeit für ihn selbst gut an?
Eine andere Form wäre: Ich folge meiner Berufung und bin froh, meine Berufung gefunden zu haben, egal ob damit Schmerzen oder sogar Leid verbunden sind.