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Im Büro, auf der Arbeit zur Toilette gehen? Das machen immer weniger Menschen. Lieber wird das Bedürfnis unterdrückt, als unentspannt auf der Toilette zu sein. Entspanntes Klositzen geht nur zuhause, besagt eine Studie.[1] Zu Hause, da darf man so sein, wie man ist: pupsend, nasebohrend, mit Schlabberhose und ungeduscht. Wenn ich mich über meine Kinder aufrege, die kaum die Haustür drin, alles stehen und liegen lassen, dann sagen sie nur: Ach, Mama, zuhause muss ich mich nicht verstellen, da kann ich sein wie ich bin – freu dich doch! Und ja, das freut mich. Denn es zeigt: Sie fühlen sich wohl. Lassen los. Es geht ihnen gut. Sie können auftanken. Sind entspannt. In der Weihnachtszeit (haben wir genau das gefeiert) feiern wir genau das: Nach Hause kommen. Gott kommt zu uns als Mensch, damit wir bei ihm ein Zuhause finden können. Eins, in dem ich sein darf, wie ich bin und geliebt werde, wie ich bin.
[1] https://www.watson.de/leben/gesundheit-psyche/929374844-gen-z-angst-vor-toilettengang-im-buero-sorgt-fuer-gesundheitsprobleme?utm_source=firefox-newtab-de-de

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