Schlaflos!

Wenn einem der Alltag richtig zusetzt und es kein Entkommen gibt, gibt es doch eins. Klein, aber wirkungsvoll.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    „Cool und liebevoll bleiben rockt“
    Wer ein wenig älter ist, weiss, dass die Rockmusik in der Christen-Szene sehr negativ und sogar als feindlich gesinnt, ausgelegt wurde und wird. Der Zugmagnet, der sie für die Jugend damals war, war teils eine Konkurrenz zu Jugendgruppen im christlichen Bereich.
    White metal (Rock-Musik mit christlich positiven Botschaften im gesungenen Text) war eine Gegenbewegung, die das Krumme gerade biegen soll. Der christliche «Cliff Richard» sang: Warum sollen «die anderen» all diese gute Musik haben? Er bekam voll die Prügel ab. Ein Beispiel für: Den Frommen zu weltlich und den Weltlichen zu fromm, Prügel kommt von beiden Seiten.
    Doch zurück, dass irgendetwas in unserer Szene «rockt» oder als «cool und rockig» dargestellt werden kann. Im Beitrag geht es darum, auf eine überdimensionale Stressbelastung (evtl. durch verschiedene Einflüsse) mit möglichst viel Gelassenheit zu reagieren.
    Rockmusik und Tanzen zu verteufeln, ist heute nicht mehr im Trend, hat aber definitiv seitens der Christen-Szene stattgefunden.
    Was sind heute die Trends? Klimaforscher und Bibelforscher sind sich einig: Es geht einem Weltuntergang entgegen? Demokraten und Naturschützer bewahren Gott seine Menschen und die Gottes-Natur-Schöpfung?
    Ich frage mich bei solchen Angelegenheiten, in wieweit man aus der Bibel Trends herausarbeiten darf. Beispiel: Es ist am Verhalten von Jesus durchaus sehr viel «Cooles» dabei, also darf ich daraus einen Trend «cool sein» ableiten. Oder anders gefragt: Was darf ich, was darf ich nicht? Oder was gefällt Gott momentan und wie wandelbar darf man Gott einstufen. Dinosaurier, Mamuts, Säbelzahntiger eine gewisse Zeit auf die Erde zu lassen, war sicher ein Trend, sie müssten eigentlich auch der Schöpfung Gottes entsprungen sein.
    Ich meine: Gott kann durchaus neue Trends setzen, wird aber nicht stark verunsichern dabei.

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Und noch mal los! Meine Familie testet gerade, mit wie wenig Schlaf ich auskomme. Das macht sie zwar nicht absichtlich, aber wir sacken gerade alles ein, was so rumkreucht und fleucht! Von Husten über Schnupfen, Ohrenschmerzen bis zu emporsteigenden Backenzähnen ist alles dabei, was den Schlaf der lieben Kleinen seit Wochen stört. Da ich der letzte Fitte bin, versuche ich also mein Möglichstes, aber merke doch, wie der Schlafmangel meine Toleranzgrenze langsam, aber stetig ins Nichts verschiebt. Ganz gefährlich! Kleinigkeiten werden auf einmal übergroß! Wo ein ruhiges Wort geholfen hätte, brülle ich mich in neue Schwierigkeiten. Wie da rauskommen? Ganz klar! Schlaf muss sein, aber bis der wieder möglich ist, halte ich mich mit Beten über Wasser. Lieber Gott meinen Frust erzählen, als ihn auf andere loslassen. Für mich immer wieder ein Geschenk, das mich ausgleicht, bevor ich explodiere. Das Gute: Gott hält das aus, kennt meine Situation, versteht mich und zeigt mir: Brüllen bringt‘s nicht! Cool und liebevoll bleiben rockt!