Bete doch mal!

Wenn alles drunter und drüber geht – kühlen Kopf bewahren. Das klingt leicht und ist schwer. Es gibt ein gutes Hilfsmittel.

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Bete doch mal! Das sage ich mir immer dann, wenn ich merke, ich komme einfach nicht weiter! Derzeit leide ich aufgrund meines Jüngsten an Schlafmangel. Als Vollverdiener muss ich aber dennoch funktionieren. Meine Kollegen verlassen sich auf mich. Der Blick in die Welt verlangt zudem ein Umdenken. Albert Einstein sagte mal: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. Man muss lernen die Welt mit anderen Augen zu sehen.“ Und da ist sicher auch etwas dran und heißt dann, dass ich meine Gewohnheiten hinterfrage. Umdenken ist anstrengend bis ausbrennend, denn der Weg zur Klimaneutralität, einem Leben ohne Plastik, Auto oder hin zu mehr veganer Ernährung fordert. Im Gebet mit Gott nehme ich mich deshalb bewusst raus und sortiere mich. Ich entdecke Zuversicht und werde mir bewusst, dass es nicht allein an mir ist die Welt, meine Arbeit oder das Klima zu retten. Ich bin vielmehr ein Baustein in Gottes Puzzle. Aus dieser bewussten Zeit mit Gott schöpfe ich aber auch Kraft, denn mir wird klar, worum es geht, was mein Ziel ist. Kurz: Beten sortiert und hilft mir, das wirklich Wichtige anzugehen.