Schlimm, schlimmer
Wenn erstmal Krieg ist, dann ist der Frieden unheimlich weit weg. Schlimm. Und an so vielen Orten. Manche geraten da fast in Vergessenheit.
Wenn erstmal Krieg ist, dann ist der Frieden unheimlich weit weg. Schlimm. Und an so vielen Orten. Manche geraten da fast in Vergessenheit.
Schlimm, schlimmer, Jemen! Seit fast 10 Jahren wütet ein Bürgerkrieg im Jemen, der eine der schlimmsten humanitären Krisen dieser Welt verursacht und der trotzdem immer wieder aus dem Blick gerät. Die Regierung, unterstützt von Saudi-Arabien, kämpft gegen die Huthi-Rebellen, die wiederum vom Iran unterstützt werden. 18 Millionen Menschen sind in diesem Konflikt auf medizinische Hilfe angewiesen, 2,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt. Aber laut WHO nimmt die Unterstützung von außen rapide ab. Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt zudem fest, dass Frieden vor allem deshalb nicht möglich ist, weil die Eliten dieses Krieges ihre sehr profitablen Machtpositionen sichern wollen. Macht muss anders funktionieren, zeigt Jesus. Er sagt: Die Menschen mit wahrer Macht sind die, die dienen. Nicht sich, sondern Armen und Schwachen. Liebe ist die wahre Macht. Sie zeigt sich, wenn wir die notleidende Bevölkerung wahrnehmen und unterstützen, aber auch wenn Machthaber sich zurücknehmen und so den Weg freimachen für Frieden.
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