Seelentraining

In den Gottesdienst oder zum Sport? Beides macht fit fürs Leben.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Margit Martin
    Margit Martin aus Pegnitz sagte:

    Herzlichen Dank für die guten Worte, die passen genau für meine Moderation im Gottesdienst am Sonntag.? Schön dass wir einander haben. Ihr bringt es immer exzellent auf den Punkt in so kurzer Zeit. Ich kann viel von euch lernen! Herzlichen Dank das tut so gut!
    Liebe Grüßle ?
    Margit

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Warum ich in die Kirche gehe? Das ist wie mit dem Sport. Könnte ich auch zuhause machen. Aber alleine klappt es nicht. Ich brauche eine Gruppe – ähnliche Fragen, Sehnsüchte. Einen festen Termin. Und ich brauche Leute, die mir neue Ziele zeigen und Hilfestellung geben, wenn ich allein nicht weiterkomme. Doch Glauben ist kein Sport, kein Wettkampf. Ich muss weder mir noch Gott oder anderen beweisen, wie toll ich bin. Im Gegenteil. Oft entdecke ich durch meinen Glauben erst, wie schön und wertvoll das Leben ist. Wie beschenkt ich bin. Häufig passiert das durch andere Christen. Die ticken vielleicht völlig anders als ich, kommen aus ganz anderen Kulturen oder Lebenshintergründen, sind Jahrzehnte älter oder jünger. Die Begegnung mit ihnen in meiner Kirchengemeinde fordert und verändert mich. Raus aus meiner eigenen Bubble. Manchmal auch: weg von dem Kreisen um mich selbst. Das ist Training für die Seele und tut mir wie Sport ganz schön gut.