Sorge dich nicht
Das klingt nett und total unrealistisch. Denn das Leben ist eben nicht nett und lustig. Trotzdem kann es klappen.
Das klingt nett und total unrealistisch. Denn das Leben ist eben nicht nett und lustig. Trotzdem kann es klappen.
„Angst ist ein schlechter Ratgeber, Angst lähmt“, gibt mir ein Bekannter einen guten Rat, dabei habe ich gar keine Angst. Wir hatten es von allen möglichen Problemen: Politik, Kommune, Schule, Job und wohin sich alles Mögliche wohl entwickeln wird. Bei manchem hatte ich viele Befürchtungen und dann eben dieser Rat: „Angst ist ein schlechter Ratgeber, Angst lähmt.“ Stimmt ja, keine Frage. Aber es muss gar nicht Angst sein, schon Sorge kann lähmen. Die Sorge, meinem Kind was beim Fahrradfahren im Straßenverkehr passiert. Oder die Versetzung nicht schafft oder ein guter Freund einfach keinen neuen Job findet. Das raubt viel Kraft. Aber soll mir das alles lieber egal sein? Das kann’s ja auch nicht sein. „Sorgt euch nicht, Gott sorgt für euch!“, rät Jesus in der Bibel. Das klingt klug: Mein Sorgen überlasse ich Gott, meine Unruhe, meine Befürchtungen, vertraue sie ihm an, gebe sie ihm ab und konzentriere mich wieder auf die Sache, finde Lösungen. Und die Kraft, sie umzusetzen.
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Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht?
Da ist Krieg in der Ukraine und dann scannt man sich selber durch. Wenn ich sorglos weiterlebe, weil es mich höchsten über Preisveränderungen „am Markt“ betrifft, so fühle ich mich als Egoist. Denke ich mich in die Soldaten auf beiden Seiten rein, mute ich mir vielleicht zu viel an Empathie und Mitgefühl zu. Also lege ich an mich ein Wertesystem, mit dem ich selbst (mit mir selbst) klarkomme. Jeder muss lernen, sich von Stress zu befreien, wo Stress dann einfach zu viel wird. Jesus hat überwiegend sein Jünger gecoacht. Wieviel Tipps für den Alltag bleiben noch für mich als Otto-Normal-Bürger übrig (direkt als Bibel-Text)? Meine Empfehlung: Lebe mit dem Jesus, den Du begriffen hast. Das schaffst du gut!