Tanz durch die Wolken
Lila, rot oder grün. Sonnengelb. Azurblau. Doch was bitte ist „Cloud Dancer“?
Lila, rot oder grün. Sonnengelb. Azurblau. Doch was bitte ist „Cloud Dancer“?
Cloud Dancer – ein Wolkentänzer- was soll das sein? Gott, der von einer Wolke zur anderen hüpft? Nein, Cloud Dancer, ist ein langweiliges Weiß. Es ist der Farbton für 2026 der Farbenfirma Pantone. 1999 finge es mit den Farbtönen des Jahres an. Mit einem Blau. Jetzt sind ihnen anscheinend die Farben ausgegangen. Auch wenn das Weiß, das offiziell Cloud Dancer genannt und damit etwas dynamisch klingt, ist es doch nur ein cremiges Weiß, so als hätte die tanzende Wolke ein bisschen Sonnenmilch getankt. Vielleicht braucht der Mensch 2026 einfach ruhige Farbtöne. Vieles ist im Argen. Da tut Entspannung gut, auch fürs Auge. Und dann klappt es ja vielleicht auch wieder mit dem „Dancen“, wenn sich Körper und Geist erst etwas entspannt haben. Probieren wir es also mit Cloud Dancer in diesem Jahr und ich empfehle zusätzlich Gespräche mit Gott. Mit dem, der nicht unbedingt auf Wolken tanzt, aber in mir Ruhe und Entspannung schaffen will. Weil er mir im Gespräch Ängste nehmen, Halt geben und Liebe verschenken will.
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Die Empfindungsstärke ist im Leben unterschiedlich. In jungen Jahren kann ein gelblicher Himmel, der noch die untergehende Sonne anzeigt, richtige Glücksgefühle auslösen, evtl. verknüpft mit Verliebtsein und Romantik. Früher hatte ich auch Glücksgefühle wegen einer Frau, die gar nicht da ist. Es war allein die Vorstellung welche tolle Frau das sein wird. Ich belustigte mich dabei selbst über mich selbst, welch kurioses Glück ich da erlebe. Die nicht reale Frau kann man idealisieren. Das macht man auch mit Jesus so (Wenn jemand so richtig ehrlich ist). In der Beziehung zu Gott ist diese erste Glückseligkeit die sog. „erste Liebe“ von der die Bibel spricht. Später spricht die Bibel eher von so Sachen wie „standhaft bleiben im Glauben“, „die Welt nicht zu sehr lieben (gemeint ist z.B. kein dekadentes Zeug mitmachen, nicht protzen mit einem fetten Auto oder einer überteuren Küche).
Frauen kaufen sich dann doch die Küche, die sie haben wollen.
Männer kaufen sich dann doch das Auto, das ihnen am Tollsten vorkommt.