ungewiss

Das Problem ist da, die Lösung aber noch ungewiss. Wie diesem lähmenden Zustand begegnen?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Du kannst also nur im Studio sitzen, einen Radiobeitrag dazu machen und die Situation aushalten. An das, was Du sonst noch tun könntest: Am besten nicht drandenken.

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Ungewissheit quält! Die Tage erzählt mir ein Bekannter, dass bei ihm Knoten am Hals entdeckt wurden. Schon reflexartig frage ich: Gutartig oder nicht? Er zuckt mit den Schultern und antwortet: „Weiß ich noch nicht!“ Dann lese ich von den israelischen Familien, die nicht wissen, wie es ihren von der Hamas entführten Angehörigen geht. Leben sie noch? Was passiert mit ihnen? Wie wird Israel reagieren und welche Auswirkungen wird das auf die Zivilbevölkerung beider Seiten haben? Oder wir, die wir diesen neu eskalierenden Konflikt im nahen Osten beobachten. Welches Ausmaß wird er annehmen? Das Fiese, ich in meinem kleinen Studio, kann weder Krankheiten, noch Gewalt an Menschen oder einen Weltkrieg verhindern. Mir bleibt nur abzuwarten, was da wohl kommt! In diese Ungewissheit verspricht uns Gott: „Fürchte dich nicht! Ich bin da, wohin auch immer du gehst.“ Das macht nicht alles gut! Aber lässt mich zumindest nach vorne schauen und so diese Zeit der Ungewissheit einigermaßen aushalten!