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Ich war mit meiner Tochter spazieren. Friedlich lag sie vor mir im Kinderwagen.
„Werdet wie die Kinder.“, ist mir plötzlich in den Sinn gekommen. Ein Satz von Jesus, der mir bisher noch nicht so viel gesagt hat. Auf einmal habe ich verstanden: Gott möchte nicht, dass ein Erwachsener wie ein Kind wird. Das ist ja auch gar nicht möglich. Aber Gott möchte, dass wir versuchen, dieses Urvertrauen, das ein Kind gegenüber seinen Eltern besitzt, dass wir das versuchen anzunehmen. Für meine Tochter im Kinderwagen stellt sich gar nicht die Frage, ob sie gefüttert und umsorgt wird, ob ich ihr zuhöre oder sie liebevoll in den Arm nehme. Sie weiß es einfach. Dieses Urvertrauen sollen wir Gott entgegenbringen, meint Jesus. Vollstes Vertrauen auf Gottes Fürsorge. Das schenkt Freiheit. Die Freiheit, die Jesus uns mit dem Glauben an Gott versprochen hat.

© radio m











„Vollstes Vertrauen auf Gottes Fürsorge“
Warum trägt man hier so fett auf? Es wirkt so, dass durch das Wort „Vollstes“, eine gewisse Menge an Menschen von der Kante geschupst werden. Du Kleingläubiger schaffst halt vollstes Vertrauen nicht, also vergiss es, oder überlasse es uns „Profis“. Es würde „Vertrauen auf Gottes Fürsorge“ reichen. Das ist meine Meinung.
Und macht man es noch genauer würde es bedeuten in der Praxis: Bei Dir lieber Mensch: Versuche das Maximum an Vertrauen, das Du in Gott investieren kannst und nehme Dir ein Beispiel an kleinen Kindern.
Ich mache es so: Es gibt komplexe Sachen (nehmen wir Nachbarschaftsstreitigkeiten als Beispiel), da ist man manchmal mit „seinem Latein am Ende“. Da kann es sein, dass man sagt: Ich vertraue jetzt auf Gott, dass es gut wird.
Auf das Thema «Kinder» oder «Kleinkinder» gehe ich jetzt mal nicht gross ein. Kinder klein werden zunehmend missbraucht. In Spendenprospekten z.B. auch! Kleine Kinder müssen im Kriegsgebiet z.B. bleiben, damit sie sterben, damit man das als Argument für die «Brutalität des Gegners» missbrauchen kann. Das sind hinterfotzig Spielchen. Sowas zerstört Urvertrauen, das ist richtig. Das Böse regiert. Das Gute regiert aber auch!