Wertstoffhof
Mein Lieblingsplatz: Wertstoffhof. Warum nicht? Wenn die Mitarbeiter:innen freundlich sind?!
Mein Lieblingsplatz: Wertstoffhof. Warum nicht? Wenn die Mitarbeiter:innen freundlich sind?!
„Ich liebe es auf den Wertstoffhof zu fahren“, erzählt mir ein junger Mann, den ich nur flüchtig kenne. Das macht mich neugierig. „Warum?“ hake ich deshalb nach. „Na, weil es einfach befreiend ist. Ich sortiere zu Hause aus. Fahre hin. Der Wertstoffhof ist super in Schuss. Ein tolles Gefühl: Zu Hause, weil man das Zeugs los ist und auf dem Wertstoffhof, weil ich weiß, dass Sachen recycelt werden können.“ Er strahlt. Vielleicht sollte ich diese Leidenschaft auch für mich entdecken. Das Jahr ist frisch und es tut sicherlich gut, gut aufgeräumt zu starten. Alles auf Anfang eben. Mit der Seelenhygiene kann es auch so laufen. Da geht das dann so: Zeit nehmen. In sich hineinhören. Fragen: Was belastet mich? Was sollte ich in Ordnung bringen? Loslassen? Wem oder was nochmal nachgehen? Dabei hilft es, das alles einmal laut zu Gott zu bringen. Nicht wie mit dem Auto zum Wertstoffhof, aber in Worten oder stillen Gedanken. Bei Gott ist das gut aufgehoben und mich befreit‘s.
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