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Frühmorgens. Hauptbahnhof. Wiedermal. Bin so oft unterwegs und manchmal ohne Blick für das, was um mich geschieht.
Aber heute: Die Luft ist kühl und feucht. Menschen kommen und gehen. Die einen schweigen, andere unterhalten sich. Züge fahren ein und fahren aus. Langsam, steigt die Sonne am Himmel auf, warm und hell. Die Sonne durchflutet den Bahnhof, die Gleise, die Bahnsteige. Manche halten kurz inne, blicken hoch, schauen nach der Sonne, und einer schließt sogar die Augen und genießt einen kurzen warmen Moment bevor er weitergeht.
Für mich fühlt es sich an, als würde Gott in diese Szene direkt hineinscheinen.
Warmes, freundliches Licht. Das Hoffnung schenkt. Das abschüttelt, was das Leben manchmal so kalt macht, wie Lieblosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Es ist als würde Gott hier jedem sagen wollen: „Ich bin für dich da.“












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