Zufrieden
Danke sagen verändert und macht zufrieden! Nur was, wenn es nichts zu danken gibt?
Danke sagen verändert und macht zufrieden! Nur was, wenn es nichts zu danken gibt?
„Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit!“ sagt ein befreundeter Landwirt und ich spüre ihm ab: er lebt das. So wirklich schlechte Ernten habe er eigentlich nie gehabt. Ja, es hat schon mal alles verhagelt und ja, das war auch schon alles echt eng aber, und da kommt seine zweite Weisheit: „Im Mangel lernt man das was man hat ganz neu wert zu schätzen.“ Spricht hier ein verklärter Optimist? Ich erlebe es eher so: Wenn ich davon ausgehe, dass Gott es gut mit mir meint. Kann ich ihm für alles Gute Danken! Und wer dankt, macht sich bewusst, wie viel uns tatsächlich geschenkt ist, selbst dann wenn‘s mal nicht so läuft. Nur, was wenn es wirklich Dicke kommt? Und ich beim besten Willen nichts Gutes erkennen kann? Ich erlebe Gott dann als Stütze, dem ich im Gebet meine Sorgen sagen kann. Der mir aber durch seinen Halt auch Kraft gibt. „Ihr könnt nicht tiefer fallen als in meine Hand“, lese ich von ihm in der Bibel. Eine Zusage, die Hoffnung selbst in heftigen Zeiten macht.
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