Ich braucht Du

Der Spiegel ist eine schöne Sache: Ich kann mich darin selbst bewundern. Bloß reicht das nicht: Ohne Du bleibt das Ich leer.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Gut bis na gut.
    Erkennen: Adam erkannte seine Frau: Ah das ist sie also (Der Dino ist mir viel zu hässlich und zu gross)?
    Ein Fleisch werden: Wow, welch tiefe Erkenntnis. Was kann man daraus alles machen.
    Vater und Mutter verlassen: Auch von der Wesensart her? – geht fast nicht!

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In meiner Zeitung gibt es auch die Rubrik: Bekanntschaften. Ich lese das wirklich gerne. Manche formulieren seltsame Vorlieben, aber immer geht es darum, jemanden zu finden, mit dem man sein Interesse teilen kann, der vielleicht einen ähnlichen Humor hat oder die gleichen Wertvorstellungen. Einige formulieren auch, dass es ihnen wichtig ist, wieder jemandem körperlich nah zu sein. Es geht um, gesehen, begehrt und geliebt zu werden. Eigentlich völlig naheliegend, trotzdem scheint es mir, dass das irgendwie schwierig ist. Jemanden finden, der mir liegt, dem ich nahe sein will, zu dem ich so viel Vertrauen habe, dass ich mich ganz öffnen und fallen lassen kann. Das ist etwas anderes als nur Sex miteinander haben. In der Bibel wird das so gar nicht getrennt. Da geht es immer darum, dass zwei Menschen „sich erkennen“. Was zunächst als hübsche Umschreibung einer nackten Tatsache daherkommt, ist im Grunde genau das, was wir Menschen uns wünschen: So mit jemandem zusammen zu sein, dass einer den anderen wirklich als ich und du sieht, so dass Vertrauen und Offenheit gegeben sind und man sich ganz aufeinander einlassen kann. So wünsche ich allen, die auf der Suche sind, dass sie offene Augen bekommen, um den oder die Richtige zu erkennen.