Gechilltes Homeoffice!

Die im Homeoffice, die sitzen in der Sonne am Laptop und haben es leicht! So die Traumvorstellung. Doch der Schein trügt. Wie so oft.

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„Ah! Ich wusste es! Homeoffice. Das ist schon entspannt.“, sagt mir der Monteur im Vorbeigehen, der gerade Fenster bei mir einbaut. Tatsächlich versuche ich gerade drei Dinge gleichzeitig zu meistern. Da sein für die Handwerker bei mir zuhause. Dann meine Familie rund um das Chaos zuhause managen und irgendwie auch mein Arbeitspensum für diese Woche zu schaffen. Und weil es mir in meinem Zuhause zu laut und auch zu kalt wurde, habe ich mich mit dem Laptop in den Garten auf eine Bank in die Sonne gesetzt. Auf den ersten Blick ein tolles Plätzchen, aber ein echtes Büro mit Schreibtisch wäre mir jetzt, um ehrlich zu sein, lieber. Sieht man von außen aber nicht. Stattdessen liefere ich das Klischeebild des gechillten Bürotäters ab. Erst ärgere ich mich! „Wenn der wüsste!“ Andererseits, ich würde auch gerne mal mit dem Wissen Feierabend machen, dass das Fenster, dass ich heute eingebaut habe, jetzt für mindestens 30 Jahre Bestand hat. Das kann ich von meinem Job nicht sagen. In zehn Sekunden sind diese Gedanken auch schon wieder Geschichte! Aber, vielleicht ist es auch wie es in der Bibel steht: Jeder kann etwas und wenn es ihm dabei gut geht, geht es doch am Ende allen besser. Und ich glaube, die Kunst ist es, das zu erkennen!