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Das berührt einfach! Alle Jahre wieder stolpere ich in der Adventszeit über diese eine Bibelstelle, die der Weihnachtsgeschichte voransteht. Sie ordnet ein, wo Gott mit den Menschen damals stand. Und da heißt es (Johannes 1,11): „Er kam in die Welt, und die Welt war durch ihn gemacht, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, doch die seinen nahmen ihn nicht auf!“ Ich kann da mitfühlen. Da steckt Gott viel Liebe und Herzblut in die Schöpfung der Welt und am Ende ignorieren ihn die Menschen. Die Krönung seiner Schöpfung! Die, deren Nähe er besonders sucht. Aber, anstatt sich mit Blitz und Donner wieder ins Bewusstsein der Menschen zu hämmern, wählt er einen anderen Weg. Verlässt sein „Göttlichsein“ und kommt als kleines zerbrechliches Baby auf die Welt. Wird in Jesus einer von uns, der alles erlebt und doch dabei zeigt, wie anders es sich lebt, wenn wir unseren Weg mit Gott gehen. Und jetzt kommt‘s: Das musste Gott nicht machen – vielmehr waren wir es ihm wert. Also, mir wird’s da weihnachtlich ums Herz.












Danke. Klare christliche Botschaft. Astreine Bibelstellen.
Mir ist bewusst geworden, dass das quasi die Weihnachtsgeschichte des Johannes-Evangeliums ist, was Benjamin in diesem Radio-Beitrag sagt. Das Johannes-Evangelium hat ja keine Weihnachtsgeschichte zum Baby-Stadium von Jesus. Das Markus-Evangelium hat auch keine Weihnachtsgeschichte. Die Lukas-Geschichte bringt Engel ins Spiel. Das Matthäus-Evangelium bringt reich beschenkende Sternen-Forscher ins Spiel. „Ins Spiel bringen“- eine interessante Formulierung. Wir führen ja ein Krippen-Spiel auf in manchen Kirchen.
Ich meine, eine gewisse Unsicherheit spüren zu können. Vielleicht übertrage ich auch meine Unsicherheit auf die Bewertung, was allgemein im jetzt lebenden Volk stattfindet. Was hat Symbolkraft und was ist wirklich echt so passiert? Ich habe dieses Jahr, was biblische Wahrheits-Botschaft betrifft, so eine Krise. Ich wünsche mir, dass es echt so war: Engel erschienen den Hirten und den Nachtwachen der Schafe und die Hirten gingen zum Stall mit der Krippe drin und in der Krippe Jesus drin (wie die Engel sagten) und Jesus der menschgewordene Gott und der menschgewordene Gottessohn. Bescheiden und arm-volksnah, warm und herzlich. Wir machen daraus weihnachtlich.