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Mit Kindern lernt man reparieren! Mit meinen fast acht Jahren „Vatersein“, kann ich das mittlerweile gesichert behaupten. Der Holzkleber liegt bei mir nicht mehr in der Garage, sondern steht griffbereit im Esszimmerregal. Meinen Schraubenzieherbestand habe ich um Feinstwerkzeug erweitert, damit ich all die Minischrauben der Elektrospielsachen aufkriege. Auch meinen Lötkolben habe ich von rudimentär auf semiprofessionell aufgerüstet. Und für die Heißklebepistole habe ich immer genügend Munition in Reserve. Mein Antrieb? – Große traurige Kinderaugen! Und ja, mit etwas Stolz kann ich sagen, ich kriege ziemlich viel wieder hin. Aber eben nicht alles! Wie das geliebte ferngesteuerte Auto von meinem Mittleren. Als ich bei meinen Schwager nach einem Stromprüfer frage, antwortet der Elektroingenieur: „Schick mir das Auto vorbei. Kriegen wir hin!“ Erleichtert packe ich alles zusammen und muss an die Worte von Jesus denken: „Seid füreinander da!“. Und wie wertvoll dieser Rat ist zeigt sich besonders, wenn die Hilfe über das Erhoffte hinausgeht!

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