Ach nö, zu anstrengend!

Auf’s Auto verzichten, Alkohol oder Schokolade. Jaaaaaaaaaaa, es ist Fastenzeit. Gähn! Geht vielleicht aber auch anders.

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Ich kann’s einfach nicht. Fasten. Ist ja Fastenzeit. Bis Ostern! Meine Freundin isst keinen Süßkram. Ne andere verzichtet komplett auf’s Auto. Schön, diese Art des Fastens halte ich aber nicht durch. Ich Looser. Vielleicht geht es ja aber auch um mehr, als um Haribo, Nutella oder Diesel. Darum, genau hinzuschauen auf mein Leben. Was mache ich so und wie gut tut mir das, was ich tue? Und anderen? Wie verhalte ich mich mir und anderen gegenüber? Was macht meinen Alltag, mein Leben aus? Den Blick schärfen. Genau hinschauen und nicht wegschauen. Fastenzeit. Alles nicht so einfach. Kann wehtun. Und doch: Sich dem zu stellen ist wichtig, um gut leben zu können. Mir hilft hier die Fastenzeit, auch weil sie Ostern als Ziel hat. Der Blick geht von mir weg hin zu Gott. Zu dem, der Leben schenkt. Bunt, einzigartig und über den Tod hinaus, wie auch immer das sein wird. Das macht mich stark, jetzt hier und heute meinen Blick auf das zu richten, was schwierig ist und wovor ich mich nicht drücken sollte. Für mich wichtiger als Sahnebonbons fasten.