Ärztemarathon

Vom Hausarzt, zum Facharzt, zur Fachklinik und wieder zurück. Ein Problem, viele Meinungen, aber keine echte Lösung, das ist anstrengend. Wie das aushalten?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Elisabeth Meyer
    Elisabeth Meyer aus Kirchentellinsfurt sagte:

    Danke! Das habe ich gerade gebraucht! Jetzt hol ich mir einen Kaffee und mach es wle du!

    Antworten

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Ich komme vom Facharzt! Zu dem hat mich der Hausarzt geschickt. In meiner Hand eine neue Überweisung. Jetzt in die Fachklinik bei der ich mit Sicherheit wieder auf einen Termin warten muss. „Altwerden ist nichts für Weicheier“, hat mein Opa immer gesagt und ich merke zunehmend: Das war nicht nur ein Spruch! Jetzt bin ich nicht lebensbedrohlich krank, aber dieses von Arzt zu Arzt laufen, ist dennoch unglaublich kraftraubend. Zu viel um jetzt all die Dinge zu tun, die ich tun müsste. Also mache ich mir einen Kaffee, setze mich in mein Esszimmer und bete. Nicht mit Worten. In meinen Händen die warme Kaffeetasse, mein Blick aus dem Fenster gerichtet und es ist still. Die Zeit vergeht, steht still, ist mir egal. Meine Gedanken kreisen und ich durchdenke mit Gott, wie bescheuert ich es finde, von einem nicht helfenden Arzt zum nächsten zu müssen. – Das ich überhaupt zu denen muss. Zum Schluss bitte ich Gott um Geduld. Natürlich hat das jetzt keine Lösung für mein Problem gebracht, aber es war trotzdem gut genutzte Zeit, meinen Frust mit Gott zu teilen. Er ist da, hört zu und das reicht oft, um Gedanken zu sortieren oder loszuwerden was mich beschäftigt. Das tut gut.