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„Alles gut.“, versucht der Vater das Kind zu beruhigen, das gerade mitsamt dem Puppenwagen hingefallen ist. Natürlich ist nicht alles gut. Es weint. Hat sich erschreckt. Pädagogisch ist so ein „Alles gut“ nicht optimal. Das Kind sollte in seinem Schmerz ernstgenommen werden. Verstehe ich und vielleicht habe ich auch mehr als einmal zu viel „Alles gut“ gesagt. Aber so ein „Alles gut“ kann AUCH beruhigen. Alles gut! Ich bin da. Du bist nicht allein. Wenn in der Bibel davon erzählt wird, wie Gott die Welt erschaffen hat, dann steht da: „Siehe, alles war sehr gut.“ Paradiesische Zustände im wahrsten Sinn des Wortes. Davon ist die Welt gerade weit entfernt. Ich sollte auch nicht wegschauen. Sollte ernstnehmen, was schiefläuft. Und doch tut auch hier ein „Alles gut“ sehr gut. Vieles ist AUCH gut. Vielleicht sollte ich mich manchmal, wenn ich die Nachrichten höre oder ein Anruf mich aufschreckt, daran erinnern. Alles gut. Weil ein Stückchen Paradies auf meinem Sofa wartet oder im Arm meines Freundes, der mich tröstet. Oder wenn mein Kind herzhaft lacht und quietschend Flöte spielt. Wenn das Porridge am Morgen Wärme verströmt und das Eichhörnchen auf dem Balkon Samba tanzt. Alles gut, sag ich mir dann.












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