Alte Leier

Stimmt der Ton? Aber vor allem: Was für ein Lied stimme ich an? Ewig die gleiche Leier?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Ralf Weinmann
    Ralf Weinmann sagte:

    Boah … das ist mutig; beim Putzen also ABBA – darüber spricht nicht jede är so offen ?. Ich selbst würde nie zugeben, dass Nena oder Kim Wilde das Staubsaugen (laut) versüßen ?. Ja, neue Lieder brauchen wir … immer wieder, auch, damit Kirche verständlich bleibt. Die alten Lieder, Erfahrungen mit Gott, Wahrheiten und Wege haben weiter Gültigkeit und als Klassiker ihren Platz. In diesem Sinne: Take a Chance on me!

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Beim Putzen höre ich ABBA. Wenn ich mich so richtig gut fühle, auch mal gerne echten Rock. Und die Musik der 80er versetzt mich in meine Teenagerzeit. Und wenn ich den Text kenne, singe ich laut mit. Singen tut maximal gut. Das ist befreiend, setzt Glückshormone frei. Gesungen wurde zu allen Zeiten. Daher berichtet auch schon die Bibel davon und da heißt es an einer Stelle: „Singt! Singt Gott ein neues Lied!“[1] Wenn ich das höre, denke ich aber nicht nur an fröhliches Singen, sondern ich spüre eine gewisse Aufforderung. Sing, aber bitte sing nicht immer die alte, abgenudelte Leier. Klage ich vielleicht immer über das Gleiche? Fehlt mir der Blick über den Tellerrand und verlasse ich auch mal meine Komfortzone? Singt ein neues Lied. Das könnte die Aufforderung sein, auf meinen Grundton zu achten und ihn eventuell mal positiv zu verändern. Da habe dann nicht nur ich etwas davon, sondern auch die Menschen um mich herum.

[1] Psalm