Am Himmel knallt‘s

Im Leben knallt’s auch manchmal. Gut, wenn dabei nicht alles kaputt geht.

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Da braut sich was zusammen. Ich schaue in den Himmel und sehe es. Schwarze Wolken von links und rechts. Die Luft ist feucht, es ist so schwül. Da kommt was auf mich zu. Wenig später ist es dann soweit. Es donnert, es blitzt und es gießt in Strömen. Wow, richtig heftig. Man könnte den Eindruck bekommen, die Welt geht unter. Kurze Zeit später – alles vorbei. Wäre der Boden nicht nass, ich wüsste nicht, was hier gerade los war. Ein bisschen erinnert mich dieses Schauspiel an mein Leben. Ja, manches Mal, da knallt es. Zwischen mir und anderen Menschen. Das ist nun mal so. Konflikte geschehen. Und doch bleibt nach kurzer Zeit meist nur ein wenig „nasser Boden“, der auch wieder schnell trocknet. Ich glaube aber, dass das nur dann gelingt, wenn ich mir von Gott Vergebung schenken lassen kann. Dann kann ich mir und anderen vergeben und sie mir.  Dafür bin ich dankbar. So bleibt am Boden kein Schlamm übrig, durch den ich mühsam durchs Leben waten muss, sondern lediglich etwas Nässe, die bald wieder trocknen wird.