Dein Auftrag
Heute ist kein Abschied zum Heulen, sondern zum Freuen. Zumindest wäre das in Jesu Sinn.
Heute ist kein Abschied zum Heulen, sondern zum Freuen. Zumindest wäre das in Jesu Sinn.
Abschiede schmerzen. Ja, aber! Abschiede können auch eine positive Aufbruchstimmung verbreiten. So wie damals an Himmelfahrt, das heute gefeiert wird. Am 40. Tag nach der Auferstehung Jesu hat Jesus seine Freundinnen und Freunde gesegnet und ist dann im Himmel verschwunden. Viel wissen wir nicht, aber doch so viel, dass Jesu Freundeskreis mit Freude nach Jerusalem zurück gegangen ist. Sie haben positiv nach vorne geschaut, trotz Abschied. Das lag einerseits sicherlich daran, dass sie erlebt hatten, wie Jesus die Grenze des Todes durchbrochen hat. Aber Jesus hat ihnen auch einen Auftrag gegeben. Sie sollen anderen Mut machen, im Sinne Jesu zu leben, damit ihr Leben von seiner Liebe getragen wird und auch sie eine Hoffnung haben, die den Tod überwindet. Dieser Auftrag ist sein Vermächtnis. Aber auch eine Verantwortung. Die Freunde damals, wollen dem nachkommen, das macht sie froh. Sie können etwas für ihren Freund tun, was ihm wichtig war. Das verringert den Abschiedsschmerz. Bis heute gilt dieser Auftrag. Doch mach einer ist eher verantwortungslos mit diesem Auftrag umgegangen. Zum Schaden von Menschen. Deshalb ist für mich Himmelfahrt auch immer eine Mahnung: Mach was Gutes aus diesem Auftrag. Jesus wollte, dass Menschen angstfrei glauben, dass sie sich angenommen und geliebt fühlen, dass sie immer eine Hoffnung haben. Es ist ein Auftrag der Freude macht und Freude bringen soll.
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Ich versuche ja immer wieder systemisch über alle Zusammenhänge und Einflüsse zu etwas nachzudenken und natürlich versuche ich auch zu einem relevanten Ergebnis zu kommen, relevant für die Menschen heute.
Bezüglich dieser Auffahrt-Geschichte von Jesus und mit den 40 Tagen nach der Auferstehung verknüpft, mache ich mir Gedanken, was in den Jüngern so vor sich ging (im Denken und Fühlen). Sie wurden enttäuscht, positiv überrascht und dann mit einer schweren Aufgabe «alleine» gelassen. Gut der/die Hl. Geist kam noch und Gottes Führung war da, aber auch viel Verfolgung und Gegenkräfte im Geistlichen Bereich.
Von Freude zu reden ist schon etwas schwierig. Vielleicht kann man als Unternehmer, diese Freude verstehen, denn Unternehmer müssen sich freuen können, obwohl gefühlt 25 Probleme auch noch warten, gelöst zu werden und es eben nicht nur um das eine Problem geht, das gerade gelöst wurde.
Ja es ist schon interessant, sich vorzustellen, welche Atmosphäre Jesus bei seinen Gefolgsleuten (incl. Frauengruppe) ausgelöst hat.
Wunder haben sie gesehen, das half sicher sehr.
Und was dabei extrem hoch interessant ist: War Kirche zu dem Zeitpunkt schon eingeplant, oder war Kirche etwas, das einfach für Menschen organisatorisch notwendig ist, um sich zu organisieren?
So wie Fahrrad fahren ohne Rad einfach nicht geht.
Definitiv war es so – mit den bekannten Vor- und mit den allseits diskutierten und benannten Nachteilen.
super, herzlichen Dank für Deine Gedanken. “ ..ein Auftrag der Freude macht und Freude bringen soll.“