Licht an!

Wenn das Licht ausgeht, dann ist das irgendwie nie gut. Es kann sogar gefährlich werden. Doch es gibt da ein ganz besonders Licht.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Am Sonntag erzählte mir ein „Bruder“, dass Moamed anfänglich in seiner Bewegung einen Beweggrund hatte, der sehr ehrenhaft wäre: Er wollte angeblich einen Weg finden, wie sich Iisraaelis und Aaraaber verbrüdern könnten (Schreibfehler sind Absicht!). Das glaube ich nur zu 40%, aber immerhin, kann man so einen Gedanken ernst nehmen und bedenken.
    Der Beitrag zum Anhören kommt mir so vor: Komm mit mir in das Jesus-Zimmer und dort feiern wir schön und stimmungsvoll Weihnachten. Die Wohnung hat aber mehrere Zimmer.
    Was müssten denn wir Christen tun, damit eine gesamte Wohnung passend und wohnlich eingerichtet ist?
    Nehmen wir ein Beispiel: Hardliner könnten sagen, dass in der Bibel steht, dass Jesus gesagt hat: „Niemand kommt zum Vater, ausser durch mich“. Wie legt man so einen Vers aus? Man könnte sagen: Ohne dass Du getaufter Christ bist (oder zumindest an Jesus glaubst), ist kein Himmels-Zutritt möglich. Man könnte aber auch sagen: „Überlasse es einfach Jesus, wie er das machen wird und sei froh, dass Du Sicherheit (mit Jesus-Glaube und Taufe auf den 3-einigen Gott) verspürst, das reicht.“
    Was könnten Christen tun, um die Tür aufzumachen für andere, ohne sich dabei nicht allzu sehr zu verbiegen?

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Ach, Advent. Ich brauch das gar nicht, hat neulich ein Bekannter gesagt. Diese aufgesetzte Freundlichkeit, der Shoppingrummel. Ich wurde kurz still. Brauche ich den Advent? Und warum eigentlich? Die Antwort habe ich gestern Abend gefunden, ziemlich überraschend, auf dem Rückweg vom Wäschekeller. Ich stand mitten im Treppenhaus mit meinem Wäschekorb, da ging das Licht aus. Im Stockdunklen hab ich mich mühsam vorwärts getastet, in kleinen Schrittchen, in meinem eigenen Zuhause, aber total verunsichert. Wohin soll ich gehen? Jetzt bloß nicht hinfallen. Genau so fühlt sich das Leben oft an, finde ich. Der Advent ist für mich die Zeit, in der die Lichter wieder angehen. Kerze für Kerze. Und das mitten in der dunkelsten Zeit des Jahres. Da tippt mir Gott auf die Schulter und sagt: „Hey, guck mal da. Ich schicke dir jemanden, Jesus. Der geht vor. Du kannst ihm einfach hinterhergehen. Dann findest du den richtigen Weg für dein Leben.“ Lichterkettengeblinke und eine Weihnachtsfeier an der anderen, das kann, aber muss nicht sein. Advent geht auch ganz anders. Hauptsache er erinnert mich daran, dass da einer ist, der für mich das Licht anmacht.