Das muss alles raus!
Kann das weg oder ist es nicht doch noch zu irgendetwas zu gebrauchen? Irgendwann mal? Besitz besitzt uns schnell. Das lässt sich ändern.
Kann das weg oder ist es nicht doch noch zu irgendetwas zu gebrauchen? Irgendwann mal? Besitz besitzt uns schnell. Das lässt sich ändern.
Endlich wieder eine aufgeräumte Werkstatt und Garage. Was nach einer Kleinigkeit klingt, hat mich fast eine ganze Woche gekostet. Nachdem ich am Haus viel renoviert hatte, fehlte mir die Zeit und habe viel einfach in Werkstatt und Garage geschmissen. Türe zu, alles gut. Bloß, dass ich weder ein Auto unterstellen, noch neue Projekte angehen konnte. Das Schwierigste war, den Platz zu schaffen! So viel „was man vielleicht doch noch brauchen kann“ türmte sich in allen möglichen Ecken. Mit meiner Sammelwut bin ich nicht allein. Aufräumberaterinnen und -berater erfreuen sich einer gigantischen Nachfrage. Überfüllte Kleiderschränke, Keller, ganze Häuser und sogar angemietete Lagerräume verstopfen unser Leben mit Schnäppchen oder anderem Zeugs, das wir vielleicht noch gebrauchen könnten, tatsächlich aber nie benutzen. In der Bibel sagt Jesus mal zu jemandem: „Verkaufe alles, was du hast, und folge mir nach!“ Für ihn war klar: Besitz belastet! Übervolle Kleiderschränke oder Häuser gaukeln uns Sicherheit vor und lenken von dem ab, was wesentlich ist! Füreinander da sein und auf Gott hören. Ich glaube, dafür Platz zu schaffen, erleichtert und verändert.
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Lieber Benjamin
Du hast im Beitrag nicht erzählt, was Du alles weggeworfen hast, wegen dem erwähntem Bibelzitat.
Wie ihr bei radio m wisst, übe ich schon ein wenig Kritik, mit dem, was ich mache.
Die Kritik hier wieder, sind die Bezüge, die zu bestimmten Bibelstellen gezogen werden.
Das „alles verkaufen“ bezieht sich auf eine ganz bestimmte Zuhörerschaft.
Ich glaube nicht, dass das glaubende Fussvolk damit gemeint war.
Bitte prüfe das noch mal.
Wer soll alles verkaufen?
Wer soll sein Haus aufräumen (um dann gleichzeitig zu denken, dass er Bibelstellen richtig zuordnet)?
Und was auch ganz schwer zu verstehen ist für Leute, die voll positiv motiviert sind und gute Beiträge machen:
Verführung zu Bösem versteht jeder: Beispiel: Wenn Du Deine Rechnung nicht zahlst, machst Du z.B. einen netten Menschen womöglich hässig (hässig sagt man in der Schweiz).
Das Böse will sich vermehren.
Das Gute will sich auch vermehren. Da ist radio m aktiv.
Verführung kann aber auch sein: «Verkauf Dein Zeug und wenn Du hinterher mit Deinem Leben nicht mehr klarkommst, dann ist das leider Deine Sache, Dein Missverständnis.» Daher bitte ich um Nüchternheit und einen fairen Relevanz-Bezug zu bestimmten Bibelstellen.