Die „Hand Gottes“
Es war legendär und es war gelogen. Maradonas „Hand Gottes“. Heute ist die „Hand Gottes“ vielleicht weniger spektakulär – hilft aber mehr.
Es war legendär und es war gelogen. Maradonas „Hand Gottes“. Heute ist die „Hand Gottes“ vielleicht weniger spektakulär – hilft aber mehr.
„Die Hand Gottes“ – auch Nicht-Fußballbegeisterte wissen meist, wer hier gemeint ist. „Fußballgott“ Diego Maradona. Das war seine Begründung für ein Handspiel im Spiel gegen England bei der WM 1986 in Mexiko. Ich habe die Hand Gottes damals nicht gesehen, aber in diesen Tagen sehe ich sie. Immer dann, wenn Menschen anderen Menschen zur Seite stehen und ihnen helfen. Ich sehe Menschen, die ukrainische Flüchtlinge in den europäischen Grenzregionen abholen, um sie zu deren Familie oder Freunden irgendwo in Europa bringen. Ich sehe Menschen, die unermüdlich Nahrungsmittel verteilen. Ich sehe Menschen in den verschiedensten Städten in Deutschland, die Hilfsmittel sammeln, sie verpacken und auf den Weg zu denen bringen, die sie nötig haben. Ich sehe Menschen weltweit, die es nicht kalt lässt, was in der Ukraine geschieht und sich mit denen solidarisieren, die jetzt so viel Leid erfahren. Der Krieg zeigt die schreckliche, unmenschliche Seite dieser Welt. Die helfenden Hände zeigen die andere Seite. Diese Seite gilt es zu stärken, damit sie die Oberhand gewinnt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Es gibt 2 Betrachtungsweisen:
a) Das Böse bringt das Gute hervor. Sprich der Krieg mobilisiert den Aktivismus der guten und hilfsbereiten Menschen.
b) Das Gute siegt, wie bei einer Krebsbehandlung: Gute und gesunde Zellen müssen bei einer Chemo-Therapie oder einer Bestrahlung mit sterben, aber weil die Guten Zellen sich gesünder vermehren und wieder regenerieren, gibt es eine Chance auf Gesamtheilung.
Die „Hand Gottes“, der „Fusstritt des Teufels“:
Ich habe schon extrem viel darüber nachgedacht, welche Rolle der Teufel im „Gottes-System“ spielen darf. Weil er in der Bibel erwähnt ist, so muss man ihn als gläubiger Mensch „glauben“. Der Teufel darf sich Audienz bei Gott verschaffen und redet mit ihm (zumindest geben ein paar wenige Bibel-Stellen so etwas her).
Eine gläubige Frau hat mir mal verboten, davon zu sprechen, dass der Teufel der «Ketten-Hund von Gott» ist. Er wird nicht beseitigt, sondern scheint für besonders unangenehme Arbeiten doch seine geduldete Funktion zu haben. Der totale Monotheismus (also alle Macht und Entscheidungen gehen nur von einer Persönlichkeit im Himmel aus), hat wiederum dann das Problem, erklären zu müssen, warum Gott dann etwas zulässt (Judenverfolgung, Kriege, Hexenverfolgung). Diese Herangehensweise ist dann insofern schlecht, um Gott einen ganz guten Charakter zuweisen zu können. Meist ist dann der Mensch (auch kollektiv als Volk) schuld, weil er sich irgendwie daneben benommen hat in Bezug auf Gott und Gott dann «strafen» muss. Schwierig