Durchschauen unmöglich!

Nicht mit den Händen! Niiiiicht mit den Hääääänden!… Argh… schon wieder mit den Händen!

 

2 Kommentare
Kommentare
  1. Annette Boerner
    Annette Boerner aus Frankfurt am Main sagte:

    Herzlichen Dank für diesen schönen Beitrag. Genau so ist es. Bei vielen ist es umgekehrt, ein Haus ist „tot“, weil sonst niemand darin ist. Vergessen Sie auch diese Menschen nicht.

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Ich krieg die Krise — ist mein erster Gedanke, als ich die Fingerabdrücke auf der Scheibe unserer Schiebetür sehe. Gestern erst hab‘ ich die Scheibe geputzt. Heute sehe ich schon wieder überall kleine Handabdrücke. Warum nur schaffen es meine Kinder und ihre Freunde nie, die Türe am Türgriff anzufassen? Noch während ich mich aufrege, kommt mir ein anderer Gedanke: Freu dich doch, dass hier fröhlich Kinder durchs Haus flitzen. Freu Dich doch über die Freunde deiner Kinder, die sich so wohl fühlen, dass sie ein- und ausgehen. „Lasst die Kinder zu mir kommen“, hat Jesus es einmal ausgedrückt und Kinder ausdrücklich willkommen geheißen, statt sich über sie zu ärgern. Vielleicht sind die Schlieren auf der Scheibe ja kein Makel, sondern Spuren von Leben. Spuren, die zeigen: Hier sind Menschen willkommen, hier wird gespielt, hier ist Raum für Gemeinschaft. Also atme ich einmal tief durch und hole mein Fensterputztuch. Und während ich die kleinen Handabdrücke wegwische, sage ich leise: „Schön, dass es euch gibt; ihr seid ein Geschenk.“