Ein echter Neubeginn!

Jesus heilt auf seinem Weg zehn unheilbar Kranke Menschen. Nur einer kommt zurück und bedankt sich. Na und?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Das mit den zehn Aussätzigen scheint eine Sondergeschichte zu sein. Mit einem Aussätzigen, der geheilt wurde, das kommt oft vor (mehrere Evangelien, mehrere Bibelabschnitte). Dass gleich eine ganze Gruppe geheilt wurde, ist seltener, aber besonders schön. Ich habe eine religiöse Bekannte, die Bibeltexte anders betrachtet: Mystisch und sinnbildlich. Klar sticht hier hervor, dass es hier um Dankbarkeit geht, nachdem Jesus geholfen hat.
    Neben der Dankbarkeit bei Heilung sticht aber noch ein Phänomen besonders hervor: „Tratsche Deine Heilung nicht bei anderen Leuten aus.“
    Ich habe schon ganz viel nachgedacht, warum wohl Jesus das gesagt hat.
    Ich gebe Möglichkeiten an:
    1) Jesus will nicht als Wunderheiler „verquatscht“ werden. Jesus will, dass man seine gepredigten Inhalte versteht, bei seinen Jüngern auch sein Gottes-Sohnschaft.
    2) Ein Geheilter könnte zum Angeber werden: Mich hat er geheilt, ich der Besondere, das besonders auserwählte Wesen, dass von Gott direkt geheilt wurde.
    3) Der Geheilte könnte in Gefahr kommen. Die amtierende „Macht-Kirche“ könnte diesen Menschen auslöschen, dass auch das Zeugnis dann ausgelöscht wird im Volk.
    4) Eifersüchtige Menschen könnten ihm (dem Geheilten, der Geheilten) das Leben wieder versauen.
    5) Es kann ein ganz falsches Bild in der Öffentlichkeit entstehen. Beispiel: Nur den Namen Jesus verwenden und Heilung wird versprochen (ist nur ein Beispiel).
    Doch kommen wir bei den 10 Aussätzigen zurück, auf die Dankbarkeit und kommen wir zurück was Benjamin daraus macht.
    1) Zum Priester gehen und sich die Gesundheit bescheinigen lassen (älteres System!).
    2) Gott danken und die Heilung bewusst wertschätzen.
    3) Ein Leben neu beginnen mit dem Bewusstsein, dass Gott mich sieht und begleitet.
    4) Gott bietet es allen an.
    5) Wo wir „es“ (wahrscheinlich ist die Heilung durch Jesus gemeint) zulassen, ist ein echter Neubeginn möglich.
    Ich finde immer so Übergänge interessant, wie man z.B. von 1 Aussätzigen auf eine Geschichte mit 10 Aussätzigen kommt, dann wieder nur 1 dankbar, dann Millionen Leser dieser Geschichte und alle dürfen mit Gottes Hilfe einen Neuanfang in Gesundheit haben. Sinnbildlich okay, ich muss da an meine religiöse Bekannte denken und an Benjamin.

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Komisch! In der Bibel wird erzählt, wie zehn Menschen Jesus aufgelauert haben. Sie alle waren unheilbar krank und erhofften sich, von ihm geheilt zu werden. Und Jesus antwortete ihnen: „Geht zu euren Priestern und lasst euch eure Gesundheit bescheinigen.“ Und auch wenn das seltsam war, liefen sie los. Mit jedem Schritt den sie taten, ging es ihnen besser, bis sie schließlich gesund waren. Aber, damit ist die Geschichte noch nicht am Ende. Nur einer kam zu Jesus zurück, danke ihm und dankte Gott und Jesus sagte diesem einen: „Dein Glaube hat dich gerettet!“ Warum diese besondere Erwähnung über den Einen, der es anders gemacht hat? Ich glaube, weil es einen Unterschied macht, ob ich mich einfach nur freue, dass ich wieder gesund bin und zum Alltag übergehe oder ob ich Gott für diese gar nicht so kleine Kleinigkeit danke, sie dadurch bewusst wertschätze und so mein Leben ganz neu beginne, mit dem Bewusstsein, dass Gott mich sieht und begleitet. Ein Neubeginn, den Gott allen anbietet, egal wie tief die Gräben sind in die wir uns verlaufen haben. Oft nur ein Gebet entfernt und wo wir es zulassen, ein echter Neubeginn!