Freundlich erfreut
Es ist ein kleines Zeichen, aber seine Wirkung ist groß. Freundlichkeit ist gelebtes Christ-sein – und hilft tatsächlich.
Es ist ein kleines Zeichen, aber seine Wirkung ist groß. Freundlichkeit ist gelebtes Christ-sein – und hilft tatsächlich.
Ich stehe mittendrin in einer scheinbar endlos langen Warteschlange an der Supermarktkasse. Mehr oder weniger geduldig warte ich, bis ich endlich an die Reihe komme. Die Kassiererin wirkt gestresst, ich zahle meinen Einkauf, bloß weg hier. Da sehe ich, ich habe zu wenig Geld herausbekommen. Nicht nur ein paar Cent, mehr als zwei Euro fehlen. Ich reklamiere. Die Kassiererin wird noch gestresster, auch persönlich getroffen, sie hat in der Hektik einen Fehler gemacht. Sie will die Kasse öffnen, aber die klemmt. Hektisch versucht sie, das Problem zu lösen, aber Hektik hilft selten, sie klemmt weiterhin. Ich bin nicht gerade die Geduld in Person. Deshalb kann es wohl nur der Heilige Geist sein, der mich plötzlich sagen lässt: „Wissen Sie was, lassen Sie es gut sein, trinken sie für die zwei Euro einen Kaffee.“ Plötzlich verändert sich die Atmosphäre. Eine Frau in der Warteschlange sagt: „Sapperlot, das ist aber nett.“ Das macht jetzt mir gute Laune. Meine Ungeduld, mein Ärger sind plötzlich weg. Die Kassiererin wird wieder entspannt, die Kasse geht plötzlich doch auf. Das Restgeld will ich trotzdem nicht mehr. Alle lachen. Freundliche Gesichter, wohin ich schaue. In der Bibel heißt es mal: „Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn.“ (Sprüche 12,25) Das Leben kann herrlich entspannt sein, wenn wir diese Worte nicht nur hören – sondern auch tun.
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Ich hatte mal einen Untermieter, der es mit ständigem Lügen geschafft hat, dass ich erst nach 5,5 Monaten die Miete konsequent eingefordert habe. Nach 7 Monaten sagte er sinngemäss: Ich habe schon so viele Menschen über den Tisch gezogen: Du wird Dein Geld nicht sehen!
Ich sagte, wenn Du mich nicht ständig belogen hättest (er war Musl. nebenbei bemerkt), würde ich Dir auch Deine Schuld erlassen. Ich hätte sogar die Einstellung gehabt, Dich in so einer Situation umsonst bei mir wohnen zu lassen.
Put.: Hat über Jahre die Ukraine an der Grenze und über die Grenze hinweg gestresst und Waffen eingeschleust für russische Aufständler (rechts orientierte Russen-Anhänger) und wenn die unterlegen waren, hat Put. Soldaten geschickt, damit sie doch siegen.
Was nun?, die 2 Euro grosszügig erlassen?
Doch zum Kern der Botschaft: Christen können überdurchschnittlich nette Menschen sein, aber sind sie auch für die schweren Fälle ausreichend clever?