Lass die Musik an
Wenn alles in Untergangsstimmung ist, brauchen wir Hoffnung und etwas, das uns hält. In Musik könnten wir es finden. Also: Anlassen!
Wenn alles in Untergangsstimmung ist, brauchen wir Hoffnung und etwas, das uns hält. In Musik könnten wir es finden. Also: Anlassen!
„Irgendwie ist mit schon lange nicht mehr nach Lachen zumute.“ Solche und ähnliche Sätze höre ich gerade immer wieder und manchmal geht es mir auch selbst so. Dass Nachrichten eine Plattform für die schwierigen und dunklen Seiten des Lebens sind, war schon immer so. Aber im Moment ist es eben sehr düster und dunkel. Beiseite wischen wäre schön, geht aber nicht. Was soll ich dann dagegensetzen? Ein lässiges „wird schon wieder“ glaube ich mir selbst nicht. „Lass die Musik an!“, hat mir eine junge Frau geraten. „Tanze, wenn draußen Chaos herrscht. Und singe. Deine Lieder. Denn Lieder kann niemand verbrennen und sie sind warm, wenn du frierst. Singe, auch wenn es keinen mehr interessiert.“ Und Machthaber immer und überall haben Menschen gefürchtet, denn das Singen nicht vergangen ist. Weil darin Leben steckt. Und Hoffnung und Kraft. Die schönen Dinge, die es trotz allem gibt, dagegensetzen. Den Glauben, die Musik. Das hilft. Deshalb: Lasst die Musik an.
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Mein Motto ist: Wer lügt, den darf man belügen (ansonsten ist es gegen die eigene Ehre).
Wir erleben Krieg und Krieg bedeutet leider auch, dass Desinformation gestreut wird.
Wir fühlen uns nicht wohl, wenn „von oben“ oder von «rechts oben östlich» Desinformation kommt.
Lob: Guter Beitrag, denn wir brauchen Konzepte, um unsere Seelen und den gewünschten Frieden darin zu bewahren. Ist eher ein bisschen nach «Kopf in den Sand» stecken.
Mir kamen aber auch die Bauernkriege in der Reformation in Erinnerung.
Die Sachlage war wohl so, dass die Reformatoren nur auf eine gelungene Reformation hoffen konnten, wenn die eigene reformierte Bevölkerung auch hinter ihren reformwilligen Fürsten steht.
So sollten wir hinter unserer gewählten Regierung stehen, die unter freier Wahlkultur gewählt wurde, bei der kein Regierungsgebäude gestürmt wurde, bei dem die Parteien noch fair im Wettstreit um die Wählergunst waren. Und wir wissen, dass es ein neues Deutschland tatsächlich gibt, eben eher ampelmässig mittig (und extrem mit Lasten zu tragen).
Und wir müssen uns an Schlechteres gewöhnen:
Nicht mehr gut und schlecht und ganz schlecht ist die Wahl, sondern: schlecht, noch schlechter, unglaublich schlecht – ist die Messlatte, die sich verschoben hat.
Ob diese Worte tröstlich sind, kann ich nicht zu 100% abschätzen, aber zu ca. 70% schon.