Endlich Rückenwind
Hartes Training geht gegen den Wind, aber wer Wind für sich nutzen will, kehrt um.
Hartes Training geht gegen den Wind, aber wer Wind für sich nutzen will, kehrt um.
Die Nordseeküste kennt keine Berge. Ideal also, um mal ganz entspannt Fahrrad zu fahren. Bei mir zuhause geht es immer irgendwo bergauf, das nervt manchmal. „Aber hier an der Nordseeküste“, dachte ich mir, „wird’s nicht anstrengend, es gibt ja keine Berge.“ Aber ich irrte gewaltig. Es wurde sehr anstrengend! Denn wo es keine Berge, nicht mal Hügel gibt, hat der Wind umso mehr Platz, um sich auszutoben. Und wenn der einem entgegenkommt: Mann, war das anstrengend! Gegen den Wind zu radeln, war anstrengender, als ich gedacht hatte. Immer müder und erschöpfter wurde ich, bis ich einen genialen Gedanken hatte. Wenn ich umdrehe, wird aus Gegenwind Rückenwind und alles viel leichter. Und es wurde wesentlich leichter. Nicht nur beim Radfahren kann es helfen, mal anzuhalten, innezuhalten und umzukehren. Die Richtung zu wechseln. In der Bibel verspricht Gott, wer innehält und zu ihm umkehrt, der bekommt neuen Rückenwind.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Die Geschichte mit dem Rückenwind erinnert mich an ein Zeugnis eines iranischen Flüchtlings am Mikrofon des Rednerpultes. Endlich wird es einfacher mit Jesus, sagte er dort. Ich dachte: Au wai o wei. Es stimmte bezüglich der Schwierigkeiten im Iran, wo so ein Bekenntnis Psycho-Folter bis zur Tötung oder Diskriminierung der ganzen Familie führen kann. Er lief über tausend Kilometer per Fuss. Umkehren! Niemals!
Doch was passierte nach seiner Taufe in Deutschland? Er bekam eine ganz komische juckende Hautkrankheit. Ein Freund half ihm mit einem Präparat aus Israel. Ich glaube, er bekommt noch immer Spritzen regelmässig. Es könnte auch noch psychische Ursachen haben, aber das ist Spekulation. Ich sagte nach seiner Taufe: Stell Dich drauf ein, es wird eher schwieriger als einfacher. Ich dachte lange über meinen Satz nach. Soll man Schönreden oder aus seiner eigenen Erfahrung sprechen? Kreuz auf sich nehmen, oder entspannen. Beides will gelernt sein!